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zukunft jetzt | Nr. 4/2016 | Ausgabe Berlin-Brandenburg

Erwachsenen. Limonaden, Milchsha- kes, Eistee – solche Getränke können das Risiko für Übergewicht und Dia- betes melitus Typ 2 erhöhen. Also mehr Gemüse und Obst essen? Ja! Gemüse und Obst haben relativ wenige Kalorien, dafür aber viele Nährstoffe. Sie liefern sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralstof- fe und Ballaststoffe. Aber Verbrau- cher sollten auch mehr Vollkorn- und Getreideprodukte essen – etwa Voll- kornbrot und ungeschälten Reis. Sollte man sich gleich vegetarisch oder vegan ernähren? Nein, das muss nicht sein. Aber ich finde es bereichernd, dass Men- schen sich über solche Trends Gedanken um ihr Essen machen. Menschen essen bewusster als noch vor zwanzig Jahren. Gesund ernährt sich also, wer ... ... abwechslungsreich isst. Es ist ein wunderbares Privileg, dass wir in ei- ner Zeit leben, in der wir aus ganz vielen Lebensmitteln auswählen kön- nen. Zur Abwechslung gehört, dass man auch mal sündigen darf. Es soll- te nur nicht zur Gewohnheit werden. Fotos: wdv/J. Lauer; Getty Images/iStockphoto, Susan Chiang; Privat; Getty Images/iStockphoto, Wavebreakmedia; Getty Images/iStockphoto, Susan Chiang Fotos: wdv-Bildservice kompakt Mehr Verdienst möglich Witwen und Witwer, die eine gesetzli- che Hinterbliebenenrente beziehen, können jetzt mehr Geld verdienen, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Der monatliche Freibetrag für Hinterblie- bene stieg in den alten Bundesländern zum 1. Juli auf 803,88 Euro, in den neuen Ländern auf 756,62 Euro. Der Brutto-Nebenverdienst darf auch hö- her als die genannten Beträge liegen. Denn angerechnet wird der Nettover- dienst – und zwar 40 Prozent der Ein- künfte, die über dem Freibetrag liegen. Mehr Schutz in Albanien Besser geschützt sind jetzt die Ren- tenansprüche deutscher Arbeitneh- mer in Albanien und von Albanern mit Job in Deutschland. Dafür sorgt ein neues Sozialversicherungsabkommen. Durch die Vereinbarung werden die für die gesetzliche Rente bedeutsamen Zeiten aus beiden Staaten anerkannt. Zudem können Bundesbürger bis zu zwei Jahre lang nach Albanien ent- sandt werden, ohne die deutsche Sozi- alversicherung verlassen zu müssen. Abgabe für Künstler sinkt Der Abgabesatz zur Künstlersozial- kasse (KSK) sinkt für die Verwerter künstlerischer Leistungen 2017 von 5,2 auf 4,8 Prozent. Das hat die Bun- desregierung beschlossen. Grund ist die günstige finanzielle Entwicklung in der KSK. Laut Bundessozialministe- rium zahlen seit 2015 über 30 000 Un- ternehmen und Organisationen mehr als früher Abgaben an die KSK. Anfang 2016 waren rund 183 500 Künstler und Publizisten in der KSK versichert – etwa doppelt so viele wie vor 20 Jahren. Leben Ihre Tipps für Wiedereinsteiger? Ausdauersportarten sind gut: Schwimmen, Nordic Walking, Laufen, Radfahren. Diese Sportarten lassen sich leicht umsetzen und in den Alltag integrieren. Wichtig: Nicht zu schnell und zu intensiv wieder ein- steigen. Es soll Spaß machen. Menschen mit Vorer- krankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck sollten zuvor ärztlichen Rat einholen. Viele nutzen Fitnesstracker und Apps … So beobachten sie das eigene Aktivitätsverhalten. Viele teilen ihre Daten auch über soziale Netzwerke und er- halten dort Unterstützung. Man sollte es aber nicht zu wettbewerbsorientiert angehen – man muss nicht im- mer Erster sein. Wie startet man am besten? Im Kalender eintragen, welche Aktivitäten man wann und wo plant. Dann bedenken, was einen abhalten könnte – etwa Regenwetter – und entsprechend Alter- nativen planen. Stellen sich erste Erfolge ein, fallen Be- wegung und Sport immer leichter. Antje Gahl, Oecotropho- login, Deutsche Gesellschaft für Ernährung Ausgabe 4.2016 zukunft jetzt 17 rium zahlen seit 2015 über 30000 Un- 2016 waren rund 183500 Künstler und

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