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zukunft jetzt | Nr. 4/2016 | Ausgabe Berlin-Brandenburg

Vorsorge Ausgabe 4.2016 zukunft jetzt 25 In der Clinic der Diakonie Neuendettelsau freut man sich schon jetzt auf die neuen Angebote für Präventionsleistungen. M it einem Lächeln beugt sich Nadine Lehnert über den älteren Herrn, der mit fra- gendem Blick in seinem Bett liegt. Gekonnt greift ihm die Gesundheits- und Krankenpflegerin aus der Akut- geriatrie der Clinic der Diakonie Neuendettelsau unter die Arme und hilft ihm dabei, sich vorsichtig aufzurichten. Eine anstrengende Ar- beit, die sie aber jeden Tag „gern und mit großer Freude“ ausübt, wie sie überzeugend sagt. Sonja Pöhlmann-Dietel kann diese Freude bestätigen. Auch sie ist seit vielen Jahren als Gesundheits- und Krankenpflegerin im gleichen Kran- kenhaus wie Nadine Lehnert beschäftigt – aber auf der Station für Palliativmedizin, wo schwerstkranke Menschen behandelt und begleitet werden. „Das ist natürlich nicht nur körperlich belastend, wenn man Menschen auf den letzten Schritten ihres Lebens hilft“, erklärt sie. Nadine Lehnert ist erst Mitte 20 und spürt die körperliche Belastung ihrer täglichen Arbeit bisher kaum. Sonja Pöhlmann-Dietel, Anfang 40 und schon seit rund zwei Jahrzehn- ten dabei, macht die tägliche Heraus- forderung schon etwas mehr zu schaffen. „Genau an dem Punkt set- zen wir mit unserem Firmenservice an“, sagt Andrea Keil, Rehabilita- tionsberaterin bei der Deutschen Rentenversicherung Bund und seit 2015 auch für den Firmenservice zu- ständig. „Wir kommen jetzt nicht mehr erst dann ins Spiel, wenn die Erwerbsfähigkeit eines Menschen erheblich gefährdet oder schon ge- mindert ist. Über den Firmenservice wollen wir Unternehmen und Betrie- be generell bei der Gesundheitsför- derung ihrer Beschäftigten unter- stützen – bei Bedarf auch von jünge- ren. Außerdem sind in unserem Fir- menservice noch einige weitere Leis- tungen enthalten“, erläutert Keil (sie- he Kasten auf S. 26). Stichwort „Prävention“ Das zentrale Stichwort, unter dem die Rentenversicherung jetzt auf Fir- men zugeht, heißt „Prävention“. Da- zu gehören vor allem gesunde Ernäh- rung, regelmäßige Bewegung und Entspannungsübungen. Dies soll den Beschäftigten helfen, ihr Leben im Gleichgewicht zu halten. Die Renten- versicherung will damit erreichen, dass möglichst viele Arbeitnehmerin- nen und Arbeitnehmer bis zum Ren- tenbeginn gesund in ihrem Beruf oder an anderer Stelle in ihrem Un- ternehmen arbeiten können. „Vor al- lem Menschen, die schon unter ers- ten gesundheitlichen Beeinträchti- gungen leiden, aber noch keine Re- ha-Leistung benötigen, sollen von den neuen Angeboten profitieren“, erklärt Reha-Expertin Keil. Im Frühjahr dieses Jahres trat An- drea Keil erstmals mit Thomas Aig- ner, dem Koordinator für betriebli- che Gesundheitsförderung bei der Diakonie Neuendettelsau (Mittelfran- ken), in Kontakt. Aigner hatte durch einen Kollegen – über die in den re- gionalen Firmenservice ebenfalls eingebundene Deutsche Rentenver- sicherung Nordbayern – vom Ange- bot der Rentenversicherung gehört. Mit Blick auf die Diakonie-Beschäf- tigten in Neuendettelsau war Aigner Ihr Arbeitgeber, die Diakonie Neuendettelsau, ist daran interessiert, dass Nadine Lehnert ihre Arbeit auch langfristig gesund ausüben kann.

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