Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

zukunft jetzt | Nr. 4/2016 | Ausgabe Berlin-Brandenburg

Leben Bilder/Illustration: wdv/J. Lauer; K. Haines; Stocksy/Miquel Llonch Notwendige Beiträge zum Ausgleich von Rentenabschlägen (in den alten Bundesländern, im 2. Halbjahr 2016*) Bei erwarteter und um … Jahre beträgt der So viel kostet es, Rentenhöhe vorgezogenem monatliche den Abschlag von … brutto Rentenbeginn Rentenabschlag zu vermeiden 800 € 1 Jahr (3,6%) 28,80 € 6 654 € 2 Jahre (7,2%) 57,60 € 13 824 € 3 Jahre (10,8%) 86,40 € 21 573 € 1000 € 1 Jahr 36,00 € 8 318 € 2 Jahre 72,00 € 17 280 € 3 Jahre 108,00 € 26 967 € 1200 € 1 Jahr 43,20 € 9 981 € 2 Jahre 86,40 € 20 736 € 3 Jahre 129,60 € 32 360 € *Werte für 2017 lagen noch nicht vor Quelle: Deutsche Rentenversicherung ∏ INFO Ausgleich von Rentenabschlägen Arbeitnehmer, die nicht nach 45 Beitragsjahren vorzeitig eine abschlagsfreie Rente bekom- men, können die Abschläge ganz oder teilweise ausgleichen, wenn sie Zusatzbeiträge an die Ren- tenversicherung zahlen (Einmal- zahlung oder Teilzahlungen). Wer nachträglich beschließt, doch nicht vorzeitig in Rente zu gehen, erhält für die Zusatzbei- träge eine entsprechend höhere Rente. Eine Erstattung der Zu- satzbeiträge ist nicht möglich. Beispiel: Michael K. will zwei Jahre vor der für ihn geltenden Regelaltersgrenze in Rente ge- hen. Bei einer Rente von 1 000 Euro (brutto) würde sich seine Monatsrente um 72 Euro verrin- gern. Zusatzbeiträge an die Ren- tenversicherung zum vollen Aus- gleich des Abschlags würden derzeit in den alten Ländern etwa 17 300 Euro kosten. Tipp: Wenden Sie sich an unsere Auskunfts- und Beratungsstellen! Bisher: Ab dem 55. Geburtstag können sich Versicherte von der Renten- versicherung auf Wunsch aus- rechnen lassen, was ein Aus- gleich der Rentenabschläge bei dem gewünschten Rentenein- trittsalter kostet. Diese Beträge werden in einer besonderen Rentenauskunft genannt. Neu: Künftig können Versicherte bereits ab dem 50. Lebensjahr von der Rentenversicherung eine Auskunft anfordern, welcher Betrag zum Ausgleich von Ren- tenabschlägen erforderlich ist. Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus Das Arbeiten über die persönliche Altersgrenze hinaus wird attraktiver. Bisher: Wer seine Regealters- grenze erreicht hat, kann zwar neben der Rente unbe- grenzt hinzu- verdienen. Die für den Neben- verdienst ge- zahlten Renten- beiträge des Arbeit- gebers erhöhen die Rente jedoch nicht mehr. Neu: Die Arbeitgeberbeiträge für den Nebenverdienst steigern die Rente, wenn auch der Arbeitneh- mer selbst nach einer entsprechenden Erklä- rung gegenüber dem Chef Rentenbeiträge zahlt. Durch diese zusätzlichen Rentenbeiträge soll sich die Rente einmal jährlich erhöhen. Erhalten bleibt die schon bisher bestehende Möglichkeit, den Rentenbeginn über die Regel- altersgrenze hinaus zu verschieben. In diesem Fall bekommt die oder der Versicherte pro Monat, den sie oder er über das reguläre Ren- tenalter hinaus die Rente nicht in Anspruch nimmt, einen Rentenzuschlag von 0,5 Prozent. Für ein Jahr des verspäteten Rentenbeginns gibt es also 6 Prozent mehr. Zudem erhöht sich die Rente durch die während der weiteren Be- schäftigung gezahlten Beiträge. Ausgabe 4.2016 zukunft jetzt 7 800 € 1 Jahr (3,6%) 28,80 € 6654 € 2 Jahre (7,2%) 57,60 € 13824 € 3 Jahre (10,8%) 86,40 € 21573 € 1000 € 1 Jahr 36,00 € 8318 € 2 Jahre 72,00 € 17280 € 3 Jahre 108,00 € 26967 € 1200 € 1 Jahr 43,20 € 9981 € 2 Jahre 86,40 € 20736 € 3 Jahre 129,60 € 32360 € hen. Bei einer Rente von 1000 etwa 17300 Euro kosten.

Übersicht