Ihr Arbeitsleben bleibt anspruchsvoll, auch wenn die Rente schon in Sicht rückt. Um weiterhin fit zu
bleiben, hat dieses Ehepaar Präventionskurse besucht
Ihr Arbeitsleben bleibt anspruchsvoll, auch wenn die Rente schon in Sicht rückt. Um weiterhin fit zu bleiben, hat dieses Ehepaar Präventionskurse besucht



„Die Prävention hat gewirkt"

 

 

Sie arbeiten beide in Verlagen. Ihre Branche ist im Umbruch, Arbeitsplätze sind gefährdet. Wie wirkt sich das auf Sie aus?
Beate Berlin: Mein Arbeitgeber setzt auf neue Arbeitsplatzkonzepte, weg von festen Schreibtischen, hin zu offenen Räumen, in denen sich jeder morgens einen Platz sucht. Und weil nun auch mobil gearbeitet wird, gibt es weniger Büroflächen. Mich hat das alles verunsichert, dieser Druck. Man macht sich da schon Gedanken und hinterfragt die eigene Position, denn die Jahre, die ich noch bis zur Rente habe, möchte ich noch arbeiten.

Gerd Meier: Ich hingegen höre von meinen Chefs, dass sie mich weiter brauchen. Über 40 Jahre habe ich viel Wissen und gute Kundenbeziehungen aufgebaut, das ist wertvoll für meinen Arbeitgeber.

Also teils Stress, teils hohe Anforderungen bis ins Alter. Was haben Sie da unternommen?
Berlin: Ich habe mich während der Betriebssprechtage der Rentenversicherung beraten lassen. Wie hoch wird meine Rente mal ausfallen? Welche Abschläge muss ich in Kauf nehmen, wenn ich früher in Rente gehe? Wie können Sonderzahlungen mögliche Abschläge ausgleichen? Das mal in Ruhe zu erörtern, gibt schon Sicherheit.

Wie sind Sie dann auf Prävention gekommen?
Berlin: In einem der Gespräche ging es auch um Präventionsleistungen der Rentenversicherung. Und die haben mein Leben dann wirklich erleichtert. Diese Programme sollen einem ja helfen, bis ins Rentenalter gesund zu bleiben.

Meier: Als Beate mich dann mal mitnahm zu einem Beratungsgespräch über die Präventionsangebote, haben wir beschlossen, Anträge zu stellen. Wir suchten uns eine Einrichtung aus, in der man an den Themen Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung arbeiten konnte. Als die Bewilligung der Rentenversicherung kam, konnten wir starten.

Was hat das Programm bewirkt?
Meier: Zwar zahlt die Rentenversicherung dafür, aber geschenkt wird einem nichts! Prävention lebt vor allem von Eigeninitiative. Man muss richtig mitmachen und darf auch nach Kursende nicht die Füße hochlegen. Einmal in der Woche durch die Stadt zu fahren, immer pünktlich zu sein und die Übungen allein weiterzumachen, erfordert Disziplin. Bringt ja aber auch was. Ich habe zu einem viel entspannteren Umgang mit meinem Job gefunden. Und Beate schätzt ihren wöchentlichen Tag im Home Office jetzt erst so richtig.

Berlin: Jetzt segeln wir ganz munter auf unseren Renteneintritt zu. 
 

#einlebenlang
Gerd Meier (64) und Beate Berlin (58) leben in Brandenburg und arbeiten in Berlin. Sie gehören zu den Gesichtern der aktuellen Kampagne der Rentenversicherung: www.deutsche-rentenversicherung.de/einlebenlang

Alle Infos zum Thema im Internet unter: praevention.drv.info