Kurz & Knapp

 

 

Rentenversicherung: Einnahmen steigen

Die Beitragseinnahmen der Rentenversicherung sind 2019 erneut deutlich gestiegen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlten demnach rund 222 Milliarden Euro, 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. „Die positive Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass die Löhne deutlich gestiegen sind und die Beschäftigung zugenommen hat“, so Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund.
 

Studieren im Ausland zählt für die Rente

Jeder Monat zählt. Für einen Anspruch auf eine deutsche Rente gelten auch Studienzeiten im Ausland als sogenannte Anrechnungszeiten. Maximal acht Jahre werden ab dem 17. Lebensjahr angerechnet, auch im Inland. Während eines Studiums werden zwar keine Rentenversicherungsbeiträge gezahlt, dennoch wirken sich diese Zeiten beispielsweise auf die Mindestversicherungszeit bestimmter Rentenarten aus.
Mehr Infos unter: t1p.de/auslandsstudium
 

Die Huntertjährigen

Mehr als 13.000 Rentner sind 100 Jahre oder älter. Den größten Anteil an Rentenempfängern stellen jedoch die 68-Jährigen

Sie wurden noch im Kaiserreich geboren oder im wilden Revolutionsjahr 1919. Ihr Arbeitsleben liegt Jahrzehnte zurück. Seitdem zählt die gesetzliche Rente zu ihren wichtigsten Einnahmequellen. 13.502 Menschen im Alter von 100 oder mehr Jahren erhielten Mitte 2018 eine Rente. Zum Vergleich: Insgesamt 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner leben derzeit in Deutschland. Diese Menschen können sich darauf verlassen, dass ihre Rente Monat für Monat zuverlässig gezahlt wird – und zwar ein Leben lang. Denn die Deutsche Rentenversicherung bietet langfristig Stabilität, selbst über Kriege und Währungsreformen hinweg. Die sogenannte fernere Lebenserwartung ist in höheren Altersjahren immer weiter gestiegen. So hatten 65-jährige Frauen vor gut 130 Jahren im Durchschnitt noch zehn Jahre zu leben. Vor wenigen Jahren war dieser Wert bereits auf 21 Jahre gestiegen. Den Löwenanteil der Rentner machen die Hundertjährigen natürlich nicht aus. Der am stärksten besetzte Jahrgang, der in Rente ist, ist der Geburtsjahrgang 1950. Zur Jahresmitte 2018 waren dies die 68-Jährigen, die 961.451 Rentnerinnen und Rentner stellten.

 

Fast vier Jahrzehnte Rente: Hundertjährige
Menschen in Deutschland.

#einlebenlang
Die aktuelle Informationskampagne unter: www.deutsche-rentenversicherung.de/einlebenlang
 

Rekordausgaben für Prävention

Der erste Präventionsbericht der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) zeigt, dass 2017 über 1,8 Milliarden Euro in entsprechende Leistungen investiert wurden. „Prävention und Gesundheitsförderung gewinnen in Deutschland stetig an Bedeutung“, so Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund und 2019 Vorsitzende der NPK.
 

Häusliche Pflege wird belohnt

Millionen Menschen, die im eigenen Zuhause Pflegebedürftige versorgen, können ein Rentenplus erhalten. Mehr als zwei Millionen Menschen werden zu Hause gepflegt. Die Arbeit leisten meist die Angehörigen, in neun von zehn Fällen Frauen. Rund 673.000 von ihnen besserten so Ende 2018 ihre Rente auf. Dabei können dank des Flexirentengesetzes selbst Regelaltersrentner davon profitieren, indem sie eine Teilrente beantragen. Die Pflegebeiträge erhält jeder, der an mindestens zwei Tagen und für mindestens zehn Stunden wöchentlich eine pflegebedürftige Person mit Pflegegrad 2 oder mehr betreut. Die pflegebedürftige Person muss der Pflegekasse melden, wer sie umsorgt.
Beratung und Details bietet die Deutsche Rentenversicherung unter: t1p.de/HaeuslichePflege
 

Alle Informationen zur Grundrente

Die Grundrente ist im Februar vom Bundeskabinett verabschiedet worden. Zurzeit können noch keine individuellen Beratungen zur Grundrente durch die Rentenversicherung erfolgen. Rentnerinnen und Rentner müssen nichts unternehmen, um die Leistung zu erhalten. Die Leistung soll automatisch ausgezahlt werden. Ein Antrag ist nicht erforderlich.
Die Deutsche Rentenversicherung beantwortet online die wichtigsten Fragen: t1p.de/neuegrundrente
 

Die durchschnittliche Rente in Deutschland

1.360€ beträgt die durchschnittliche Bruttoaltersrente im Bundesgebiet.* Diesen Betrag zahlt die Rentenversicherung im Schnitt als Altersrente an Versicherte mit mindestens 35 Versicherungsjahren.

* Im Rentenbestand 2018