Weiterentwicklung der Reha-Fachberatung

 

Die Entscheidung der Rentenversicherungsträger, welche konkreten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben geeignet sind, um den Arbeitsplatz zu erhalten oder einen neuen zu erlangen, ist komplex. Bei der Entscheidung werden nicht nur die individuellen Problemlagen berücksichtigt, sondern auch rehabilitationsträgerübergreifende Leistungsansprüche ermittelt. Dies setzt eine gute Vernetzung der Rehabilitationsträger voraus.
„Wir wollen unsere Beratung im Sinne unserer Versicherten ständig weiterentwickeln“, sagt Reinhard Moede, Dezernent in der Abteilung Rehabilitation. „Dabei setzen wir auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Nord fördert die DRV KBS daher ein Forschungsprojekt der Universität Lübeck, das Bestandteil des gemeinsamen Forschungsschwerpunktes der Deutschen Rentenversicherung in der beruflichen Rehabilitation ist. Gemeinsam mit dem Team um Professor Matthias Bethge vom Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie wird bis Ende 2025 die aktuelle Beratungspraxis der beiden Häuser evaluiert und im Hinblick auf die Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes optimiert.

 

»Wir wollen unsere Beratung ständig weiterentwickeln.«

Reinhard Moede, Dezernent in der Abteilung Rehabilitation, DRV KBS

Ein älterer Mann mit einer Brille lächelt.

 

Neben einer neuen, standardisierten Dokumentationsgrundlage für die Reha-Fachberatung ist auch die Erprobung neuer Be­ratungsstrategien vorgesehen, welche die Teilhabechancen von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen nachhaltig verbessern sollen. „Unsere Versicherten profitieren von den Erkenntnissen aus dem Forschungsprojekt in der direkten Beratungssituation und auch langfristig durch noch bessere Integrationschancen ins Arbeitsleben“, so Reinhard Moede.