Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (2. v. r.). Ganz links Hubert Möllenhoff (Abteilungsleiter Stralsund), Dr. Alexander Badrow (Oberbürgermeister Stralsund), Gundula Roßbach (Präsidentin der DRV Bund), rechts neben der Kanzlerin Jens Dirk Wohlfeil, Vorsitzender der Vertreterversammlung der DRV Bund.
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (2. v. r.). Ganz links Hubert Möllenhoff (Abteilungsleiter Stralsund), Dr. Alexander Badrow (Oberbürgermeister Stralsund), Gundula Roßbach (Präsidentin der DRV Bund), rechts neben der Kanzlerin Jens Dirk Wohlfeil, Vorsitzender der Vertreterversammlung der DRV Bund.



Geburtstag mit Kanzlerin

 

 

Applaus brandet auf, als Angela Merkel das lichtdurchflutete Atrium der Deutschen Rentenversicherung Bund betritt. Es ist ein herzlicher Applaus, denn Stralsund – das ist ihr Wahlkreis. Dass die Abteilung vor 20 Jahren an diesem Ort ins Leben gerufen wurde, ist nicht unwesentlich der heutigen Bundeskanzlerin zu verdanken. In ihrer Rede erzählt Angela Merkel, wie die Föderalismuskommission nach der Wiedervereinigung entschied, Teile der Bundesbehörden in die neuen Bundesländer zu verlagern, um dort Arbeitsplätze zu schaffen. Um die Dienststelle bewarben sich mehrere Städte. Dank einer engagierten Bewerbung und der Unterstützung der damaligen Umweltministerin Angela Merkel erhielt die Hansestadt Stralsund den Zuschlag.

Wirtschaftsfaktor für die Region

Am 1. Oktober 1999 wurde die Dienststelle eröffnet, mit 800 Beschäftigten. Heute arbeiten mehr als 1.300 Menschen in dem Gebäude an der Schwedenschanze. Sie betreuen rund acht Millionen Versicherte, Rentnerinnen und Rentner. „Die Deutsche Rentenversicherung Bund ist die größte Arbeitgeberin in der Hansestadt Stralsund und ein wesentlicher Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region“, so Angela Merkel. Die Leistungsabteilung in Stralsund bearbeitet sieben Geburtstage: Versicherte, die am 12., 13., 14., 15., 21., 22., und 24. eines Monats geboren sind, werden hier betreut. Neben der Sachbearbeitung gibt es in Stralsund auch eine Auskunfts- und Beratungsstelle.

»Die Deutsche Rentenversicherung Bund ist ein wesentlicher Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region.«

Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Vorpommern-Rügen–Vorpommern-Greifswald I

Auch Gundula Roßbach, die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, lobt die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Stralsund und hebt die modernen Arbeitsstrukturen heraus. Hier werde der Teamgedanke gelebt, bei der Arbeit, bei sportlichen Aktivitäten und auch mit den benachbarten Arbeitgebern aus der Region. „Ich freue mich, dass die Rentenversicherung ein selbstverständlicher Teil von Stralsund geworden ist“, so Roßbach.

Ein „Geschenk“ sei dies gewesen, ergänzt der Oberbürgermeister von Stralsund, Alexander Badrow. Und Jens Dirk Wohlfeil, Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund, erklärt, für viele Menschen sei dies „eine Möglichkeit gewesen, weiterhin in der Heimat leben zu können“.

Gundula Roßbach begrüßt die Bundeskanzlerin
Angela Merkel hielt die Geburtstagsansprache
Sonnendurchflutet: das Atrium in Stralsund

Attraktiver Arbeitsplatz

76 Nachwuchskräfte werden in Stralsund zu Sozialversicherungsfachangestellten ausgebildet. Nachwuchsmangel besteht hier nicht – ein Arbeitsplatz bei der Rentenversicherung gilt als hoch attraktiv. „Unser guter Ruf eilt uns voraus“, sagt Abteilungsleiter Hubert Möllenhoff.

Die Auszeichnung der Stadt als familienfreundliches Unternehmen, flexible Arbeitszeiten und ein angenehmes Betriebsklima helfen dabei, dass die Dienststelle jedes Jahr ihre 25 Ausbildungsplätze besetzen kann. Dazu kommt die einzigartige Lage an der Ostsee: Wenige hundert Meter entfernt ist der Stadtstrand. Und auf der anderen Seite der Meerenge Strelasund liegt die Ferieninsel Rügen. Zum Schluss ihres Besuchs spricht die Kanzlerin mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und schaut sich den Arbeitsplatz der Zukunft an. Digitale Vernetzung erlaubt effizienteres Arbeiten und macht viele Prozesse einfacher.

 

FOTOS: MARLENE GAWRISCH, FRANK NÜRNBERGER