Alle Rentenkonten werden automatisch überprüft.
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Kurz & Knapp

 

 

ERSTE BESCHEIDE

Der Grundrentenzuschlag wird zuerst für Neurentner berechnet. Ihre Bescheide werden seit Juli verschickt.

Wer viele Jahre gearbeitet und dabei unterdurchschnittlich verdient hat, erhält rückwirkend zum 1. Januar 2021 einen Grundrentenzuschlag. Da die Berechnung dieses Zuschlags sehr zeitaufwendig ist, können nicht alle neuen Bescheide zeitnah erstellt werden. Seit Juli 2021 bekommen Neurentner ihre Bescheide mit Aussagen zum Grundrentenzuschlag. Insgesamt müssen von der Deutschen Rentenversicherung rund 26 Millionen Rentenkonten geprüft werden. Die Prüfung erfolgt nach und nach und beginnt mit den Renten der ältesten Berechtigten. Bis Ende 2022 sollen alle Renten zur Prüfung aufgerufen sein. Dies geschieht automatisch. Niemand muss einen Antrag stellen. „Rund 1,3 Millionen Rentnerinnen und Rentner werden von einem individuellen Zuschlag zu ihrer Rente profitieren“, schätzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Höhe des Zuschlags wird danach im Durchschnitt rund 75 Euro brutto monatlich betragen. Wichtig zu wissen ist, dass dieser Zuschlag keine eigenständige Leistung ist, sondern zusammen mit der Rente ausgezahlt wird.

Kindererziehungszeiten zählen

Um den Zuschlag zur Rente erhalten zu können, muss ein Versicherter mindestens 33 Jahre „Grundrentenzeiten“ auf dem Rentenkonto haben. Dazu zählen hauptsächlich Pflichtbeiträge aus der regulären Berufstätigkeit, Kindererziehungszeiten für Eltern und Pflegezeiten von Angehörigen. Aber auch Zeiten, in denen man Leistungen während einer Krankheit oder Rehabilitation – etwa Krankengeld oder Übergangsgeld – erhalten hat, zählen mit.

 

»Rund 1,3 Millionen Rentner werden profitieren.«

Bundesministerium für Arbeit & Soziales

 

Durchschnittlich muss das Einkommen weniger als 80 Prozent des Durchschnittsverdienstes betragen haben. Die Deutsche Rentenversicherung kümmert sich um alles und zahlt jedem, dem ein Grundrentenzuschlag zusteht, diesen auch schnellstmöglich aus.

Mehr Informationen unter: t1p.de/DRV-Grundrentenzuschlag

 

Kindergesundheit - Weniger fit durch Corona-Lockdown

Kinder und Jugendliche leiden zunehmend an Bewegungsmangel. Vor allem die Ausdauer hat stark abgenommen. Das ist das Ergebnis der „Emotikum“-Studie im Schuljahr 2020/21, die seit 2009 durchgeführt wird und an der rund 200.000 Drittklässler aus Brandenburg teilnehmen. „Dies zeigt sich nicht nur für Brandenburg, sondern auch für Deutschland und weltweit“, erklärt Urs Granacher der dpa. Der Professor für Bewegungswissenschaften an der Universität Potsdam ist einer der Autoren der Studie. „Die körperliche Fitness von Kindern ist erheblich schlechter als noch vor 20, 30 Jahren.“ Die Corona-Pandemie habe dabei wie ein „Brandbeschleuniger“ gewirkt. Schul- und Vereinssport sowie der Weg zur Schule fielen weg. Kinder und Jugendliche verbrachten mehr Zeit auf dem Sofa und vor dem Computer als sonst schon. Granacher führt die generelle Verschlechterung auf einen extremen Rückgang an freiem Spiel zurück. Bewegung ohne einen organisierten Rahmen fände kaum noch statt. Deshalb sei die Fitness von Landkindern nicht mehr besser als in der Stadt. Vereine sind im urbanen Raum leichter zu erreichen als auf dem Land.

Hier weitere Hintergrundinfos zum Thema in der Emotikon-Studie: t1p.de/Emotion-Studie

 

Der Deutsche Bundestag für Jugendliche

Mitmischen.de heißt die Website des Deutschen Bundestages speziell für Jugendliche. Auf dem Internetportal können junge Menschen erfahren, wie Abgeordnete arbeiten, mit welchen Themen sie sich befassen und was gerade politisch ansteht. Auf diese Weise soll jungen Menschen Lust auf Politik gemacht werden. Sie können sogar selbst als Autoren „mitmischen“.

Hier weitere Informationen: www.mitmischen.de
 

Ausbildungsplatzsuche zählt für die Rente

Wer nach der Schule nicht sofort einen Ausbildungsplatz findet, sollte sich bei der Agentur für Arbeit als ausbildungssuchend melden. Auf diese Weise wird auch die Zeit der Bewerbungen und Vorstellungsgespräche bei der späteren Rente angerechnet und Lücken im Versicherungsleben werden vermieden. Ob ein Jugendlicher Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, spielt für das Rentenkonto keine Rolle. Man muss nur mindestens einen Kalendermonat als ausbildungssuchend gemeldet sein. Voraussetzung für die Anrechnung ist zudem, dass die Schulabgängerinnen und -abgänger zwischen 17 und 25 Jahre alt sind. Für ältere Altersgruppen müssen zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sein.

 

OPTIMISTISCHE JUGEND

76 % der jungen Menschen sehen ihre berufliche Zukunft optimistisch – trotz Corona. Nur knapp ein Viertel der 16- bis 25-Jährigen glaubt, dass sich ihre Berufsaussichten verschlechtert haben.

QUELLE: W2 JUGEND-FINANZMONITOR