Teamarbeit in schwerer Zeit

 

Bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) starten jährlich rund 200 Auszubildende und Studierende. Der letzte Jahrgang hat infolge der Corona-Pandemie durch ein virtuelles Ausbildungsformat den Einstieg in die Berufswelt anders erfahren als die Jahrgänge zuvor.
 

Annette Zielonka, Ausbilderin und Teamleiterin

Eine Frau mit blonden Haaren lehnt mit verschränktem Armen an einer Wand.

„Durch die Pandemie musste die Ausbildung auf die veränderten Umstände frühzeitig reagieren. So haben wir die Nachwuchskräfte zügig mit einer vollständigen PC-Ausrüstung und verschlüsselten Zugängen im Homeoffice ausgestattet. Zum Beginn der Ausbildung wurden die Nachwuchskräfte schon mit Tablets ausgestattet, sodass im Homeoffice täglich mit den Nachwuchskräften hierüber kommuniziert werden kann. Ergänzend zur praktischen Ausbildung wird noch der virtuelle Klassenraum genutzt. Hier können praktische Fälle in der Schulungsversion geübt werden. Praktische Fälle, die bereits in rein digitaler Form vorlagen, können ebenfalls im Homeoffice bearbeitet werden. Ausbildungsinhalte konnten trotz Pandemie weitestgehend auch praktisch vermittelt werden.“
 

Mareen S., Duales Studium im Sozialversicherungsrecht

Junge Frau mit lockigen blonden Haaren lächelt in die Kamera

„Ich habe mein duales Studium während der Corona-Pandemie begonnen. Nach einer zweitägigen Einführung in Bochum ging es weiter zum ersten Studienabschnitt an die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Berlin. Aufgrund der Lage wurde der Unterricht online durchgeführt. Wir arbeiten in kleinen Gruppen, in denen jeder seine eigenen Erfahrungen mit dem Team teilen kann. Der Zusammenhalt ist mir gerade im Homeoffice sehr wichtig, da so bei der Bearbeitung der Fälle niemand alleine dasteht. Der Wechsel zwischen Theorie und Praxis ist effektiv, die Zusammenhänge sind klar. Es wird Weitere Infos: www.kbs.de schnell bewusst, wofür man studiert.“
 

Thomas P., Studiengang Sozialversicherungsrecht

Junger Mann mit einem lila Pullover schaut lächelnd in die Kamera

„Das duale Studium bot für mich die ideale Chance, Theorie und Praxis zu kombinieren. Die Vorlesungen sind praxisbezogen, interessant, die Dozenten freundlich und hilfsbereit. Das modulare System bietet einem die Möglichkeit, sich voll und ganz auf seine Sache zu konzentrieren. Für Abwechslung sorgen spannende Projekte in kleineren Gruppen, wodurch der Zusammenhalt gestärkt wird. Auch mit Ausbruch der Corona-Pandemie, die uns alle vor viele Herausforderungen gestellt hat, hat uns die Knappschaft-Bahn-See nicht im Stich gelassen. Ich bin sehr dankbar, dass uns das mobile Arbeiten ermöglicht wurde und die dafür nötigen Mittel bereitgestellt wurden.“
 

Catjana S., Duales Studium im Sozialversicherungsrecht

Junge Frau mit langen braunen Haaren schaut lächelnd über die Schulter

»Die von der Knappschaft gestellte Technik ermöglicht uns souveränes Arbeiten.«

„Das Studium war und ist immer noch ein ganz neues Kapitel für mich. Vor allem, weil es für mich auch weiter weg von zu Hause war, in Berlin und Bochum. Ich habe immerhin Anschluss gefunden, trotz der Pandemie. Seit Mai 2021 sind wir im Homeoffice im ersten Praxisabschnitt. Ich bin begeistert von der Arbeit zu Hause, sie läuft besser als erwartet. Die von der Knappschaft gestellte Technik ermöglicht uns ein souveränes Arbeiten. Die Dozenten und die Ausbildungsleiter sind alle sehr höflich, und man wird sehr nett und offen aufgenommen.“
 

Omar S., Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten

Junger Mann mit einer Brille sitzt an einem Schreibtisch mit mehreren Monitoren

„Die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten ist sehr abwechslungsreich. Durch den Wechsel zwischen Praxiseinsätzen, Berufsschule und dienstbegleitendem Unterricht vergeht die Ausbildung wie im Flug. Man lernt jeden Tag interessante Sachen dazu. Die Pandemie hat unseren Arbeitsalltag verändert, die zu vermittelnden Inhalte werden per Online-Unterricht vermittelt. Unsere Praxistage verbringen wir im Homeoffice, mit unseren Dienstcomputern können wir aber auch im Homeoffice unsere Fälle erfolgreich bearbeiten.“
 

Sven U., Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten

Junger Mann mit braunen Haaren lächelt in die Kamera

„Unsere Ausbildung durchlaufen wir in Arbeitsgruppen, wodurch Teamarbeit sehr wichtig ist. Wir helfen uns gegenseitig bei Problemen in der Fallbearbeitung oder bei Theoriethemen. Durch die Corona-Pandemie fällt der direkte persönliche Kontakt weg, dennoch helfen wir uns weiterhin. Dazu treffen wir uns über ein Chat-Tool zu Videokonferenzen oder telefonieren miteinander. Auch in so schwierigen Zeiten kann man zusammen im Team seine Arbeit erfolgreich gestalten.“