Vor der Pandemie ein häufiges Bild: eine Rentenblicker-Referentin beim Schulbesuch.
Vor der Pandemie ein häufiges Bild: eine Rentenblicker-Referentin beim Schulbesuch.



Wenn die Rente Schule macht

 

Die Rentenversicherung war für sie immer nur dieses große Gebäude auf dem Schulweg in Laatzen bei Hannover. Lena Taskova konnte sich als Schülerin „wenig darunter vorstellen, was da dahinter steckt“. Das ganze Prinzip habe sie sich falsch vorgestellt: „Ich dachte, man kriegt genau das raus, was man eingezahlt hat.“ Heute ist Taskova 20 Jahre alt. Sie ist Azubi bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover und versteht, wie der Generationenvertrag wirklich funktioniert.

„Das ist wenig greifbar, wenn man in der 8. Klasse ist“, weiß Michaela Eck. Sie unterrichtet „Wirtschaft und Beruf“ an einer fränkischen Mittelschule. Das Thema Rente gehört dazu. „Da ist alles Digitale gut geeignet, die Kinder lesen halt nicht gern“, sagt Eck. Dass die Initiative Rentenblicker ihr digitales Angebot erweitert hat, kommt ihr entgegen. Sie bietet digitale und gedruckte Unterrichtsmaterialien, Info-Videos und bei Bedarf auch Unterrichtsbesuche von Referenten der Deutschen Rentenversicherung.
 

Schulbesuch von der Expertin

Junge Frau mit kurzen Haaren und einer weißen Bluse schaut lächelnd in die Kamera

»Junge Leute wissen meist nicht, was die Rente so alles bietet.«

Birte Walter, Deutsche Rentenversicherung Bund

 

Eine solche Referentin ist Birte Walter. Sie besuchte vor der Pandemie Berliner Schulen. „Sozialkunde deckt das Thema nicht ausreichend ab“, weiß Walter. Deshalb zeigt sie den Jugendlichen nicht nur die Leistungen der Rentenversicherung, von Reha bis Erwerbsminderungsrente; sie spricht auch über private Versicherungen und Zusatzvorsorge: „Es gibt da viel Skepsis, daher ist es wichtig, solche Zusatzangebote zu machen.“

Darüber freuen sich auch Eltern wie Nicole Bandemer: „Man muss den Kindern aufzeigen, wie sich Sozialabgaben später auswirken.“ Ihre Tochter Selina hat darüber noch nie nachgedacht: „Schule und Rudern sind mir wichtiger“, sagt die 14-Jährige. Wenn überhaupt, dann wünscht sie sich Videos zum Thema – oder Unterrichtsbesuche. Der neue Rentenblicker bietet beides.

Das junge Informationsportal im Internet: www.rentenblicker.de