Mit Solaranlagen können Kliniken zum Beispiel den Pool heizen.
Mit Solaranlagen können Kliniken zum Beispiel den Pool heizen.



Nachhaltigkeit in den Rehakliniken

 

Ob zu viel Stress, Gelenkschmerzen oder Muskelaufbau nach einer Operation: In den acht Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern steht der Erhalt der Erwerbsfähigkeit im Mittelpunkt. Gesundheitliche und soziale Nachhaltigkeit gehören hier seit Jahrzehnten zu den Kernkompetenzen. Neu hinzugekommen ist die ökologische Nachhaltigkeit der Rehakliniken.
Den größten CO2-Fußabdruck hinterlässt der Energieverbrauch: Heizen, Kühlen und Strom. Wo immer es möglich ist, haben die Kliniken Solaranlagen auf den Dächern installiert. Außerdem wurden Blockheizkraftwerke angeschafft, die mit Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten und besonders umweltschonend sind. Auch was in den Rehakliniken auf den Tisch kommt, ist, wo immer möglich, ökologisch nachhaltig. Als Großkunden müssen die Kliniken nicht in Supermärkten einkaufen, sondern können sich Kartoffeln, Fleisch, Eier oder Obst von regionalen Anbietern liefern lassen – und dabei viel CO2 für Transportwege einsparen.
Gekocht wird saisonal: „Ein Nachtisch mit Erdbeeren wird dann eben nicht im Winter angeboten, sondern im Juni, wenn sie vor der Tür reif sind“, sagt Sandra Skrzypale, Referatsleiterin für Gesundheitsschutz. „Aus Befragungen wissen wir, dass die Patienten mit dem Speiseangebot ausgesprochen zufrieden sind.“