Was tun, damit Stolpern und Stürze verhindert
werden? Die SturzApp weiß Rat.
Was tun, damit Stolpern und Stürze verhindert werden? Die SturzApp weiß Rat.



Digitale Ganganalyse verhindert Stürze

 

Zusammen haben die Krankenversicherung KNAPPSCHAFT und das Healthcare-Unternehmen Lindera den Grundstein für eine neuartige Datenbank zum Training künstlicher Intelligenz (KI) gelegt, die auf die Krankheitsbilder von Seniorinnen und Senioren spezialisiert ist. Anhand von Bewegungsanalysen und Skelettparametern können so chronische Erkrankungen wie Parkinson und Multiple Sklerose langfristig tiefer erforscht werden.
Insbesondere ältere Menschen profitieren von der digitalen Ganganalyse. Sie ermöglicht eine detaillierte und objektive Analyse des Sturzrisikos per App für Mobilgeräte. Dafür genügen bereits ein 20- bis 30-sekündiges Video mit der Smartphone- oder Tablet-Kamera vom Gang einer pflegebedürftigen Person sowie die Beantwortung eines kurzen psychosozialen Fragebogens.

Sturzrisiko wird messbar gesenkt

Die Lindera SturzApp übersetzt die Ergebnisse direkt in individuelle Handlungsempfehlungen zur Sturzprophylaxe, die in die Betreuung der gefährdeten Personen einfließen. So kann das Sturzrisiko bei Seniorinnen und Senioren frühzeitig erkannt und messbar gesenkt werden.

Mit dem Projekt möchten Lindera und die KNAPPSCHAFT nachhaltig die Mobilität und Gesundheit älterer Menschen fördern. Im Rahmen der neuen Partnerschaft wurde das Projekt für mehr als 6.500 Pflegebedürftige sowie Fachkräfte an 72 Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ermöglicht. Dazu zählen die Caritas Münster und Caritas Theresien-Stift Weeze sowie Einrichtungen der Malteser, der Alloheime, des Seniorenwerks und Korian Deutschland.
„Für die KNAPPSCHAFT steht die Gesundheit ihrer Versicherten im Mittelpunkt – und das gilt für Versicherte jeden Alters“, sagt Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT. „Die KNAPPSCHAFT und Lindera bieten mit der SturzApp eine Möglichkeit, Sturzprävention auf der Basis neuer Technologien und Erkenntnisse zu ermöglichen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um Mobilität und Lebensqualität unserer Versicherten zu erhalten oder zu verbessern.“