Mehr Teilhabe: Inklusionsbarometer


85 % der Bevölkerung findet, dass Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt zusammen leben sollten (2019).

Inklusionsklassen

Anteil an Kindern mit Behinderung, die Regelschulen (Klassen 1 bis 9) besuchen.
 

Inklusion in Schulen

Eltern sehen Inklusion positiv. Eine Umfrage von 2015 zeigt, dass sie klare Vorteile für alle Schülerinnen und Schüler feststellen, wenn Kinder mit Förderbedarf in Regelschulen unterrichtet werden.
 

Aufwärtstrend

Das Inklusionsbarometer 2019 zeigt die Entwicklung der Inklusion auf dem Arbeitsmarkt. Aktion Mensch berechnet diesen Wert für sechs Regionen, die 85 Prozent der Bevölkerung abbilden. Die Grundlage des Wertes sind zehn Teilindikatoren. Die Zahlen von 2019 werden mit einem Fünfjahresdurchschnitt verglichen. Ein Wert über 100 bedeutet eine Verbesserung.
 

Viele Betroffene

Menschen mit einer Schwerbehinderung sind keine kleine Minderheit, denn fast jeder Zehnte ist betroffen. Die UN-Behindertenrechtskonvention, die eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft verankert hat, bedeutet deshalb eine Chance auf Verbesserung für sehr viele Menschen.
 

Erwerbsquote

Zum Inklusionsbarometer gehört die Erwerbsquote als Teilindikator. Sie hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Ein Wert über 100 bedeutet, die Erwerbsquote hat sich verbessert, unter 100 wäre es eine Verschlechterung.
 

Pflichtarbeitsplätze

Unternehmen sind nach dem Sozialgesetzbuch (SGB IX) verpflichtet, dass mindestens fünf Prozent ihrer Belegschaft Menschen mit Schwerbehinderung sind. Die Privat­wirtschaft liegt darunter, der Öffentliche Dienst darüber.