Magarete Fuhrmann (hinten, 1. v. r.), Leiterin der Verwaltungsabteilung, erhält das Zertifikat der berufundfamilie Service GmbH.
Magarete Fuhrmann (hinten, 1. v. r.), Leiterin der Verwaltungsabteilung, erhält das Zertifikat der berufundfamilie Service GmbH.



Gerechtigkeit im Haupt- und Ehrenamt

 

Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes waren 57 Prozent des Personals des öffentlichen Dienstes Mitte 2017 weiblich. Dabei variiert der Frauenanteil stark in Abhängigkeit vom Aufgabenfeld. Während bei der Polizei Frauen mit einem Anteil von 28 Prozent in der Minderheit sind, sind in kommunalen Kindertagesstätten kaum Männer anzutreffen. Hier liegt der Frauenanteil bei 95 Prozent. Bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Oldenburg-Bremen sind mit 68 Prozent deutlich mehr Frauen als Männer tätig. Doch was macht die DRV Oldenburg-Bremen zu so einem interessanten Arbeitgeber für viele Frauen?

Beruf und Familie

Ein Grund dafür ist sicherlich die familienfreundliche Unternehmenspolitik. Seit dem 1. Juni 2016 ist die DRV Oldenburg-Bremen durch die berufundfamilie Service GmbH für ihre Familienfreundlichkeit zertifiziert. Auf dieser Auszeichnung will sich die DRV Oldenburg-Bremen aber nicht ausruhen. Sie versteht sie vielmehr als einen Ansporn für weitere Optimierungen. So wird die Familienfreundlichkeit durch weitere Projekte gestärkt, die insbesondere zu einer noch größeren Zeitsouveränität und flexibleren Gestaltung des Arbeitsortes verhelfen sollen. Bereits jetzt ermöglichen verschiedenste Teilzeitmodelle, von den 40 Prozent der Mitarbeiter Gebrauch machen, und die großzügige Gleitzeitregelung eine soziale Arbeitszeitgestaltung. Der Teilzeitanteil bei den weiblichen Mitarbeitern liegt sogar bei 55 Prozent.

Frauen in Führungspositionen

Zahlreiche Führungspositionen werden bei der DRV Oldenburg-Bremen von Frauen besetzt. So werden beispielsweise in der Abteilung für Rentenangelegenheiten aktuell vier Referate von Frauen geleitet und nur eines von einem Mann. Betrachtet man alle Führungspositionen in der Organisation, ist eine paritätische Verteilung zwischen den Geschlechtern nicht ganz erreicht. Rund 41 Prozent der Positionen mit Führungsverantwortung werden durch Frauen wahrgenommen.

Frauen in der Selbstverwaltung

In den Selbstverwaltungsgremien der DRV Oldenburg-Bremen setzt sich die Verteilung der Personalstruktur allerdings nicht fort. Lediglich 12 Prozent der gewählten Ehrenamtlichen in Vorstand und Vertreterversammlung sind weiblich. Bei den Versichertenältesten liegt der Anteil mit 21 Prozent etwas höher. Hierbei handelt es sich um ein bundesweites Phänomen. Deshalb forderten die Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen und ihr Stellvertreter letztes Jahr in ihrem 10-Punkte-Programm zur Reform des Sozialwahlrechtes, dass Vorschlagslisten für die Sozialwahlen nur noch zugelassen werden sollten, wenn mindestens ein Drittel der Kandidatinnen und Kandidaten Frauen beziehungsweise Männer sind. Aus Sicht der Gendergerechtigkeit ist positiv hervorzuheben, dass trotz des geringen Frauenanteils mit Susanne Bock und Marita Rosenow zwei Frauen alternierende Vorsitzende der Vertreterversammlung beziehungsweise des Vorstands bei der DRV Oldenburg-Bremen sind.

 

Neue Kältekammer geht in Betrieb

Physiotherapeut Christian Tokarski lässt die neue Kältekammer von einer Probandin testen.

In der Rheumaklinik Bad Wildungen werden Erkrankungen des gesamten muskuloskelettalen Systems behandelt. Besondere Schwerpunkte sind die Behandlung von entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen sowie die Behandlung von chronifizierten Schmerzsyndromen. Nur wenige Kliniken in Deutschland können ihren Patienten als spezielles Behandlungsverfahren die Ganzkörperkältetherapie bei −110 °C in einer Kältekammer anbieten. Die Behandlung in der Kältekammer bewirkt eine Schmerzlinderung. Durch die Dämpfung entzündlicher Prozesse in Kombination mit physiotherapeutischen Behandlungsverfahren kann eine Funktionsverbesserung von Wirbelsäule und Gelenken erreicht werden. „Wir sind stolz, dass wir unseren Patienten diese spezielle und äußerst wirksame Therapie anbieten können“, freut sich der Leitende Arzt Dr. Alexander Puls. Aufgrund der sehr guten Behandlungserfolge und der großen Nachfrage von stationären und ambulanten Patienten wurde die 1998 erstmals installierte Kältekammer durch eine auf dem neuesten Stand der Kältetechnik basierende Kältekammer ersetzt. Seit Januar 2019 ist die neue Kältekammer in Vollbetrieb und steht den Patienten der Rheumaklinik Bad Wildungen zur Verfügung.

 

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