Ein Sparschwein steht im Regen mit einem Regenschirm.



Kurz & Knapp

 

 

Eiserne Reserven

Die Nachhaltigkeitsrücklage der Deutschen Rentenversicherung stellt in Krisenzeiten die Rentenauszahlung sicher.

Auch in Krisenzeiten mit Kurzarbeitergeld und höherer Arbeitslosigkeit steht der Deutschen Rentenversicherung genügend Geld zur Verfügung, um die Renten pünktlich auszuzahlen. Zu diesem Zweck fließen nach dem Willen des Gesetzgebers alle überschüssigen finanziellen Mittel in die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage. Sie ist dazu da, Schwankungen bei den Einnahmen auszugleichen.
Denn zum einen zahlen die Versicherten in manchen Monaten mehr Beiträge ein als in anderen, etwa durch Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Zum anderen gilt es, Schwankungen in der Wirtschaftsleistung auszugleichen. In den Jahren, in denen die Wirtschaft deutlich wächst und die Arbeitslosigkeit gering ist, fließt mehr Geld in die Rentenkasse als beispielsweise in dem von Corona geprägten Jahr 2020. So betrug die Nachhaltigkeitsrücklage zum Beispiel 2019 40,495 Milliarden Euro, im Jahr 2020 37,139 Milliarden Euro.
Die Rentenversicherung hat auch in der Vergangenheit immer Rücklagen gebildet, um auf Krisen reagieren zu können – mit Erfolg. Selbst in der angespannten Lage nach der Finanzkrise von 2007 konnten die Einnahmeschwankungen so ausgeglichen und die Renten wie gewohnt am letzten Tag des Monats ausgezahlt werden.

»Die Rücklagen gleichen Schwankungen bei den Einnahmen zuverlässig aus.«

Ein Balkendiagramm über die Nachhaltigkeitsrücklage der letzten funf Jahre.

 

 

Neues Internetportal zu Klima und Gesundheit

Hände halten ein Tablet.

Extreme Wetterlagen wirken sich auch auf die Gesundheit aus. Besonders Hitzewellen sind ein großes Risiko. Deshalb hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung das neue Internetportal „Klima – Mensch – Gesundheit“ entwickelt. Hier finden sich nicht nur allgemeine Erklärungen, sondern auch zahlreiche praktische Tipps im Umgang mit Hitze, insbesondere für Ältere, Eltern von kleinen Kindern und Menschen aus Risikogruppen. Menschen über 65 Jahre verspüren zum Beispiel oft weniger Durst. Sie können so leicht dehydrieren und überhitzen. Babys und Kleinkinder leiden viel schneller unter Hitzebeschwerden als ältere Kinder und Erwachsene. Auch mithilfe der Deutschen Rentenversicherung können Berufstätige etwas für ihre gesundheitliche Vorsorge tun. Mit dem Programm RV Fit können Versicherte kostenfrei in kleinen Gruppen Wege finden, sich besser zu ernähren und zu bewegen sowie Stress zu bewältigen.

Links zu den Portalen sowie weitere Infos:
www.klima-mensch-gesundheit.de
www.rv-fit.de

 

Schulbesuch und Studium zählen für die Rente

Auch eine lange Ausbildung wird dem Rentenkonto gutgeschrieben. Wer nach dem 17. Lebensjahr eine Schule oder Hochschule besucht, kann diese Zeit bei der Deutschen Rentenversicherung angeben. Diese sogenannten Anrechnungszeiten wirken sich zwar nicht unmittelbar auf die Höhe der Rente aus. Sie helfen aber dabei, die Mindestversicherungszeit zu erfüllen, die man braucht, um vor dem regulären Rentenalter bereits mit 63 Jahren in Rente zu gehen. Die Deutsche Rentenversicherung braucht dazu Nachweise über diese Zeiten, aber ein Abschluss ist nicht notwendig, denn auch ein abgebrochenes Studium zählt.

Hier mehr Infos zum Thema:
t1p.de/DRV-Studium-Rente

 

Einnahmen durch Solarstrom melden

Mit Solaranlagen auf dem Dach lässt sich Geld verdienen, wenn die Energie ins Stromnetz eingespeist wird. Wer vorzeitig in Altersrente gegangen ist oder eine Erwerbsminderungsrente bezieht, muss diese Einkünfte der Deutschen Rentenversicherung melden. Für volle Erwerbsminderungsrenten liegt der Freibetrag bei 6.300 Euro jährlich, bei vorzeitigen Altersrenten dagegen 2021 und 2022 Corona-bedingt bei 46.060 Euro pro Jahr.

 

DIE IDEALE ALTERSVORSORGE

71% der deutschen Bevölkerung...
halten die staatliche Rente der Deutschen Rentenversicherung für die ideale Altersvorsorge. 2014 waren es nur 53 Prozent. Damit liegt die Rente 2020 auf Platz 2 der „Top 10“ nach der eigenen Immobilie.

QUELLE: DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG

 

DIE MEHRHEIT ACHTET AUF NACHHALTIGKEIT

Drei Viertel der Verbraucher in Deutschland achten beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit: plastikfreie Verpackungen, regionale Produkte, faire Arbeitsbedingungen und Tierwohl etwa. Zwei Drittel würden mehr nachhaltige Produkte kaufen, wenn sie günstiger wären. Ein Drittel spart anderswo, um nachhaltig einkaufen zu können.

Ein Balkendiagramm über die Nachhaltigkeit von VerbraucherInnen.