Andrea Schwarz, Kevin Dicken und Laura Hübner (v.l.)
Andrea Schwarz, Kevin Dicken und Laura Hübner (v.l.)



Am liebsten bis zur Rente bleiben


Wenn sie inzwischen wie selbstverständlich am Computer das Rentenberechnungsprogramm bedient, denkt Andrea Schwarz manchmal zurück an die Anfänge ihres Berufslebens: „Ich habe bei einem Reiseveranstalter meine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht und dort auch noch auf der mechanischen Schreibmaschine geschrieben. Als damals die ersten Computerspiele von Atari aufkamen, konnte ich mir noch nicht vorstellen, einmal ausschließlich digital zu arbeiten.“

usschließlich digital zu arbeiten.“ Viel Zeit zum Staunen hat die 60-Jährige sich aber in den letzten Monaten nicht genommen, lieber kniete sie sich intensiv in ihr Schulungsprogramm. „Auf Fragen von Versicherten zur Grundrente wollte ich so schnell wie möglich eine qualifizierte Antwort geben können“, so die Quereinsteigerin.
 

Vielseitig und leidenschaftlich

Andrea Schwarz mag es bunt: Mit leuchtend rotem Haar und farbenfroher Garderobe lässt sie daran keinen Zweifel aufkommen. Alles andere als farblos war auch ihr Arbeitsleben. Nach ihrer Lehre hat sie sich in verschiedenen Branchen über viele Jahrzehnte vielseitige Büroerfahrungen erarbeitet.

Mit diesem Brotberuf im Rücken konnte sie ihre größte Leidenschaft ausleben: Andrea Schwarz war 44 Jahre lang als Live- und Studiosängerin aktiv, ab 2006 sogar hauptberuflich. Mit einigen ihrer Bands ist Andrea Schwarz auch im Ausland aufgetreten, unter anderem in Finnland, den Benelux-Ländern, Monaco und Österreich. Seit dem Jahr 2000 drehte sie mit der gefragten Neusser Band Soundconvoy „nicht nur die Schützenzelte der Region auf links“, wie sie sagt. Soundconvoy hat alles im Repertoire, was seit den 1970er-Jahren die nationalen und internationalen Charts anführte. Im März 2020 stand sie zum letzten Mal auf der Bühne – dann legte Corona ihre berufliche Laufbahn als Sängerin auf Eis.
 

»Ich kann hier als Teil eines tollen Teams etwas ganz Neues auf die Beine stellen.«

Andrea Schwarz, Team Grundrente


Durch eine beim Düsseldorfer Rentenversicherer beschäftigte Nachbarin erfuhr sie, dass die Deutsche Rentenversicherung Rheinland Menschen mit kaufmännischer Ausbildung sucht, um mit ihnen ein neues Team für die Grundrente aufzubauen. Also bewarb sie sich. Sie rechnet heute fest damit, dass sie selbst einmal vom Grundrentenzuschlag profitieren wird. Bis sie aber in den Ruhestand geht, möchte sie am liebsten bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland bleiben. „Ich kann hier als Teil eines tollen Teams etwas ganz Neues auf die Beine stellen“, erzählt die Pionierin. Sie freut sich auf die Herausforderung.
 

Krisenfester Job

Auch Kevin Dicken gehört zum Team Grundrente. Der 29-Jährige ist gelernter Kaufmann für Büromanagement. Im vorigen Jahr war er wegen Corona mehrere Monate arbeitssuchend, bis er auf dem Internetportal „Stepstone“ auf die Stellenanzeige der Deutschen Rentenversicherung Rheinland aufmerksam wurde und sich beim Düsseldorfer Rentenversicherer bewarb. „Ich fühle mich hier sehr wohl. Die Stelle ist zwar auf zwei Jahre begrenzt, aber man hat uns schon signalisiert, dass wir bleiben dürfen, wenn wir uns bewähren. Ich werde alles dafür tun, um diesen krisenfesten Job zu behalten“, sagt er.

Zusammen mit seinen neuen Kolleginnen und Kollegen ist Kevin Dicken gründlich eingearbeitet worden. Am Anfang stand ein Überblick über die Grundzüge des deutschen Rentenrechts. Für die darauf folgenden Schulungen zum Grundrentenzuschlag hat die Deutsche Rentenversicherung ein bundeseinheitliches Weiterbildungskonzept entwickelt. Viel Raum nahm das Lernen im Selbststudium ein, bei dem er von erfahrenen Rentenfachleuten unterstützt wurde. Eine aufregende Zeit, in der Kevin Dicken viel über das Rentenrecht und die Bearbeitung einer digitalen Akte gelernt hat. Er ist jetzt aber nicht nur in der Lage, Grundrenten-Bewertungszeiten zu bestimmen und die Zuschläge zu ermitteln. Da die Grundrente einkommensabhängig ist, gehörten auch die Grundzüge des Einkommenssteuergesetzes zu seinem Lehrstoff. „Das war täglich jede Menge Input, aber ich habe mich durchgebissen“, sagt er.
 

Flexibel, bunt, neugierig

Über eine Freundin, die auch beim Düsseldorfer Rentenversicherer arbeitet, kam Laura Hübner zum Team Grundrente. Sie hat vorher als Speditionskauffrau gearbeitet, doch in Kurzarbeit wollte sie nicht bleiben. Laura Hübner gehört mit ihren 24 Jahren zu den jüngsten im Team. Eine flexible Arbeitszeit, die Möglichkeit, mittags eine Kantine zu nutzen, aber vor allem ihr bunt zusammengewürfeltes Team, mit dem sie sich gut versteht – das alles sind Pluspunkte ihres neuen Arbeitgebers, die sie nicht mehr missen möchte. „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, beruflich angekommen zu sein“, sagt sie.

Die ältesten im Team Grundrente sind Anfang 60, die jüngsten Anfang 20. Laura Hübner findet es toll, wie gut Alt und Jung zusammenarbeiten und voneinander profitieren. „Meine älteste Kollegin wird 62 Jahre und ist noch immer so wissbegierig“, schwärmt sie. Auch Laura Hübner hat sich vorgenommen, sich bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland zu bewähren, „damit ich bis zur Rente bleiben kann“. •
 

...Die Grundrente kommt!

Die ersten Grundrentenbescheide werden voraussichtlich ab Juli 2021 für Neurentner versandt. Wer schon Rente bekommt, wird bis spätestens Ende 2022 seinen Bescheid erhalten.

Weitere Infos in der Broschüre „Grundrente“, unter:
www.deutsche-rentenversicherung.de
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