Dirk Mentzner, Heinz Krumnack, ­Holger ­Baumann und ­Karen Perk (v. l. n. r.).
Dirk Mentzner, Heinz Krumnack, ­Holger ­Baumann und ­Karen Perk (v. l. n. r.).



Weichen Für die Zukunft gestellt

Heinz Krumnack, seit 2006 Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Rheinland, ist Ende April in den Ruhestand gegangen. Der Jurist aus Haan arbeitete seit 1987 beim Düsseldorfer Rentenversicherer. Seit dem Jahr 2000 war er Mitglied der Geschäftsführung. Zu seinem Nachfolger wählte die Vertreterversammlung in ihrer letzten Sitzung den Juristen ­Holger ­Baumann aus Moers. Baumann ist seit dem Jahr 2006 Mitglied der Geschäftsführung. Neu in der Chefetage des Düsseldorfer Rentenversicherers ist der Diplom-Kaufmann Dirk ­Mentzner aus Düsseldorf. Er bringt langjährige Erfahrung in der Kaufmännischen Leitung und dem Controlling von Anschluss­heilbehandlungs- und Reha­einrichtungen mit. Zur dreiköpfigen Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland gehört seit dem Jahr 2020 außerdem die Juristin ­Karen Perk aus Düsseldorf. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland ist Ansprechpartner für die Kundinnen und Kunden der gesetzlichen Rentenversicherung in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf.

In loser Folge beantwortet Rentenexpertin Petra Weber Leserfragen. Heute: Grundrente

Ina U., Köln: Ich bin 68 Jahre, allein­stehend, und bekomme knapp 600 Euro Rente. Andere Einkünfte habe ich nicht. Als Mutter von zwei Kindern habe ich bis 2019 über 40 Jahre in Teilzeit gearbeitet. Was muss ich tun, um den Grundrentenzuschlag zu bekommen?
Petra Weber: Sie müssen gar nichts tun! Die Rentenversicherung prüft automatisch, ob Sie den Grundrentenzuschlag bekommen. Er wird gezahlt, wenn mindestens 33 Jahre an Grundrentenzeiten vorliegen. Dazu zählt unter anderem Ihre Teilzeitarbeit, wenn Ihr Verdienst mindestens 30 Prozent des Durchschnittsverdienstes aller Versicherten betrug. Zeiten mit geringeren Verdiensten bleiben unberücksichtigt. Ein Beispiel: 2015 betrug der Durchschnittsverdienst aller Versicherten 35.363 Euro. Somit muss bei Ihnen 2015 ein Bruttoverdienst von mindestens 10.609 Euro vorliegen, damit diese Zeit für die Berechnung des Grundrenten­zuschlages zählt. Die ersten Grund­rentenbescheide sind im Sommer 2021 für Neurentner versandt worden. Da Sie schon Rente bekommen, werden Sie bis spätestens Ende 2022 Ihren Bescheid erhalten. Natürlich werden alle seit 1. Januar 2021 aus der Grundrente zustehenden Beträge nachgezahlt. 

Weitere Infos in der Broschüre „Grundrente: Fragen und Antworten“ kostenlos unter:

www.deutsche-rentenversicherung.de

Petra Weber,
Rentenexpertin