Lars Strohschein und Melissa Ona sind mit ihrem Arbeitgeber sehr zufrieden
Lars Strohschein und Melissa Ona sind mit ihrem Arbeitgeber sehr zufrieden



Die Besten zu uns

 

Für Melissa Ona läuft es gerade richtig rund. In diesem Sommer hat sie ihre dreijährige Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten erfolgreich abgeschlossen. Kurz vor ihrer letzten Prüfung wurde sie zur Vorsitzenden der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) beim Düsseldorfer Rentenversicherer gewählt – für die 22-Jährige ging ein Wunsch in Erfüllung. „Schon als sich die JAV bei meinem Ausbildungsstart vorstellte, wollte ich dort mitmachen. Doch das Lernen ging vor, denn die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll“, erzählt sie.

Als JAV-Vorsitzende kann sie sich nun vier Tage in der Woche um die Belange der rund 190 Nachwuchskräfte der Deutschen Rentenversicherung Rheinland kümmern. Dass sie immer noch einen Tag in der Rentensachbearbeitung tätig ist, findet sie gut: „Dann bleibe ich fit im Fachrecht. Das wird mir nützen, wenn ich später die interne Fortbildung zur Sachbearbeiterin machen möchte“, erklärt Melissa Ona.

Sie erinnert sich genau, wie sie vor drei Jahren auf die Rentenversicherung aufmerksam wurde. „Ich hatte gerade mein Abitur bestanden. Mein Onkel wollte einen Rentenantrag im Service-Zentrum Duisburg stellen, und ich habe ihn begleitet. Dort ist mir dann ein Ausbildungsflyer in die Hände gefallen.“ Zuerst bewarb sie sich als Kauffrau für Büromanagement. Aufgrund ihrer guten Noten schrieb die Rentenversicherung sie an, ob sie nicht auch Interesse an der Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten hätte. Sie hatte – und bestand spielend den Eignungstest.

Blickt sie auf ihr letztes Ausbildungsjahr zurück, denkt Melissa Ona vor allem daran, wie Corona das Lernen für sie und ihren Kurs verändert hat. Statt der Nähe zu ihren Ausbildern war zeitweise nur Lernen zu Hause angesagt. „Trotzdem waren unsere Ausbilderinnen und Ausbilder immer für uns da. Auch an ihrem großen Einsatz liegt es, dass mein Jahrgang letztendlich so gut abgeschnitten hat.“

Melissa Ona hat es nicht bereut, dass sie ihren Onkel damals zur Rentenversicherung begleitet hat: „Hier ist meine berufliche Zukunft“, sagt sie.

Unerwartete Wende

Lars Strohschein hat sein Bachelor-Studium im Jahr 2016 beendet. Zur Deutschen Rentenversicherung Rheinland ist er gekommen, „weil ich etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun wollte“, wie er sagt. Noch nie habe er seine Entscheidung bereut. Nach dem Studienende nahm seine Karriere bei der Rentenversicherung eine unerwartete Wende. „Ich wurde nicht in der Sachbearbeitung gebraucht, sondern im Regressbereich“, erzählt der 26-jährige Strohschein. Er setzt dort die Interessen von Versicherten durch, die von Dritten geschädigt worden sind, zum Beispiel bei einem Unfall. „Damit solche Schädigungen nicht von der Rentenkasse und damit von der Solidargemeinschaft übernommen werden müssen“, erläutert er.

Lars Strohschein engagiert sich in mehreren Projekten, in denen es um die Zukunft der Ausbildung bei der Rentenversicherung geht. „Wie wollen wir arbeiten?“, „Wie bleibt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland für Nachwuchskräfte ein attraktiver Arbeitgeber?“ und „Wie gewinnen wir die besten jungen Leute für uns?“: Das sind Fragen, mit denen er sich gerne beschäftigt. Damit auch künftige Nachwuchskräfte so zufrieden mit ihrem Arbeitgeber sind wie er.

Jetzt bewerben für das Jahr 2022: Mehr Infos zur Ausbildung und zum dualen Studium bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland gibt es im Internet unter: www.perfekt-starten.de

 

Neuer Vorstandsvorsitzender

Rolf Zimmermanns, alternierender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Rheinland

Rolf Zimmermannsaus Mönchengladbach ist neuer alternierender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Rheinland. Der Vorstand des Düsseldorfer Rentenversicherers wählte ihn als Vertreter der Arbeitgeber in dieses Ehrenamt. Der 58-Jährige ist Rechtsanwalt in Düsseldorf sowie Syndikusrechtsanwalt und Justiziar der Bauverbände NRW, einem Arbeitgeberverband, der die Interessen des Baugewerbes wahrnimmt. Eine umfangreiche Dozententätigkeit, vorwiegend im Bereich des zivilen Baurechts, des Vergaberechts sowie des auf Bauunternehmen bezogenen Steuerrechts ergänzt sein Betätigungsfeld. Rolf Zimmermanns engagiert sich bereits seit dem Jahr 2011 als Vorstandsmitglied in der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland. Er folgt auf Dietmar Meder aus Schwalmtal, der im November letzten Jahres verstorben ist. Sein neues Ehrenamt teilt sich Rolf Zimmermanns mit Dr. Sabine Graf aus Düsseldorf, die in der Selbstverwaltung die Versichertenseite vertritt. Graf ist hauptberuflich stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bezirks NRW.

Die soziale Selbstverwaltung

In der sozialen Selbstverwaltung bestimmen die Versicherten, Rentner und Arbeitgeber mit, wofür ihre Beiträge verwendet werden. Organe der Selbstverwaltung sind die Vertreterversammlung und der Vorstand. Beide Organe sind paritätisch, das heißt zu gleichen Teilen mit Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitgebern sowie der Versicherten und Rentnerinnen und Rentner besetzt. Die Mitglieder der Vertreterversammlung und des Vorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Ebenso rund 80 Versichertenälteste, die kostenlose Auskünfte und Tipps zu Rentenangelegenheiten geben. Als Helferinnen und Helfer in der Nachbarschaft unterstützen sie auch beim Ausfüllen von Renten- oder RehaAnträgen und leiten diese an die Rentenversicherung weiter.

Mehr erfahren:www.deutscherentenversicherung.de/Rheinland