Rente in Sicht

 

Wer auf der Zielgeraden ist – etwa ab Mitte 50 – denkt immer öfter an die Zeit nach der Arbeit. Rente, das heißt: mehr Freizeit, neue Freiheiten und neue Ideen. Jetzt gilt es, die Weichen so zu stellen, dass sich die Wünsche und Pläne für die Zeit nach Arbeit und Beruf realisieren lassen. Damit Versicherte darüber infomiert sind, was wichtig ist, um gesund und gut abgesichert in Rente gehen zu können, sind die Berater der Deutschen Rentenversicherung in ganz Rheinland-Pfalz persönlich für sie da. In allen größeren Städten gibt es Auskunftsund Beratungsstellen, die täglich geöffnet haben. Die Berater helfen gerne: gleich, ob es um gesundheitliche Probleme geht und eine Prävention oder Reha benötigt wird, ob zusätzlich in die Rente eingezahlt werden soll oder ob es um den Zeitpunkt des Renteneintritts geht.

Die Auskunfts- und Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz:

Speyer
In Speyer gibt es die Rentenversicherung seit mehr als 125 Jahren. Im Westen der Stadt, in der Eichendorffstraße 4–6, befindet sich die Hauptstelle und die Auskunfts- und Beratungsstelle. Hier ist die Nachfrage nach Beratung besonders hoch. Das hat mehrere Gründe: Die Rhein-Neckar-Region ist dicht besiedelt, und große Unternehmen sind hier ansässig. In der digitalisierten Welt von heute spielt es keine Rolle, wie Versicherte Kontakt aufnehmen. Doch sie kommen gern nach Speyer, weil sich im persönlichen Gespräch vieles unkompliziert klären lässt. Außerdem lässt sich die Beratung mit einem Besuch in der Stadt verbinden, meint Stephan Platte, Berater in Speyer: „Seit Helmut Kohl ist Speyer mit Dom und Maximilianstraße schon sehr bekannt. Oft hören wir: Erst wollen wir die Rente klären – dann Speyer besichtigen und pfälzisch essen! Ein paar Tipps von uns nehmen sie da gerne mit.“

Mainz und Bad Kreuznach
„Mainz ist Landeshauptstadt. Hier ist alles etwas politischer – so wie der Karneval“, sagt Wilhelm Schild von der Auskunfts- und Beratungsstelle Mainz. Das Serviceangebot der Rentenversicherung ist hier besonders stark präsent. „Das persönliche Gespräch mit unseren Kunden liegt uns am Herzen, deshalb sind wir auch jedes Jahr auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung vertreten. Aber wir sind hier immer wieder auch Ansprechpartner für die vielen Medien vor Ort in Mainz, egal ob SWR oder ZDF“, erzählt Schild, der selbst aus Rundfunk und Fernsehen bekannt ist. Die Auskunfts- und Beratungsstelle in Mainz liegt mitten in der Stadt, nicht weit von Gutenbergmuseum und Dom, Am Brand 31. Auch im beschaulicheren Bad Kreuznach, am Europaplatz 5, ist die Beratungsstelle täglich geöffnet. Der Kornmarktbrunnen mit den Stadtoriginalen, die Brückenhäuser und die Nahe sind nicht weit.

»In Mainz ist alles etwas politischer – so wie der Karneval.«

Wilhelm Schild, Auskunfts- und Beratungsstelle Mainz

Kaiserslautern
Kaiserslautern ist nicht nur Barbarossa- und Fußballstadt. Auch die Technische Uni und das Fraunhofer-Institut gehören hierher sowie das größte Freischwimmbad Europas und Fritz und Ottmar Walter. Die Auskunfts- und Beratungsstelle liegt im Zentrum der Stadt, etwas versteckt in der Schubertstraße 17a. „Nicht immer finden unsere Versicherten sie gleich, aber wer uns findet, findet uns gut“, sagt Vera Leisen-Gawöhn, die die Beratungsstelle leitet. Immer im Blick – und im Herzen – haben hier alle den „Betzeberg“ und das Fritz-Walter-Stadion. „Der FCK wird mit viel Emotion begleitet. Er hat die Stadt geprägt, mehr noch als die US-Army, die nicht weit ist, oder die Opelaner, die hier seit über 50 Jahren Motoren und Fahrzeugteile produzieren. Also, wir sind hier alle mit Herzblut bei der Arbeit für unsere Kunden“, erklärt Leisen-Gawöhn mit Stolz.

Trier
Hier fühlt man Europa: Von der Auskunftsund Beratungsstelle in der Herzogenbuscher Straße 54 bis in die Stadt Luxemburg sind es gerade mal 50 Kilometer. Die Menschen hier sprechen viele Sprachen. Letzeburgisch gehört genauso dazu wie Deutsch oder Französisch. Für die Rentenberater ist das Alltag. „Durch die Nähe zu Luxemburg haben wir täglich mit Europarecht zu tun“, sagt Thorsten Müller. Er ist Leiter der Beratungsstelle in Trier und Europäer aus Überzeugung. „Gut, dass die EU geregelt hat, dass Leben und Arbeiten in mehreren europäischen Staaten keine Nachteile bringt. Die Menschen, die zu uns kommen, sind dankbar, dass wir sie darüber informieren, was in Deutschland und Luxemburg oder Frankreich gilt und worauf sie achten müssen. Es ist schön, zu sehen, dass der europäische Gedanke hier lebt und gelebt wird.“

Koblenz und Andernach
Am Rand der Altstadt, in der Nähe des Löhr-Centers und nicht weit von Mosel, Rhein und Deutschem Eck entfernt, liegt die Auskunfts- und Beratungsstelle in der Hohenfelder Straße 7–9 in Koblenz. Gemeinsam mit der Beratungsstelle in Andernach in der Breiten Straße 12 kümmern sich die Berater um die Menschen im nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz. Wie Rhein und Mosel in Koblenz zusammenfließen, so kommen hier Charaktere aus Eifel und Rheinland zusammen. „Getreu dem Motto: Et kütt wie et kütt. Et hät noch immer jot jejange – tun wir, in Anlehnung an das Rheinische Grundgesetz, alles, um unseren Kunden bestmöglich zu helfen. Und das auch in der fünften Jahreszeit“, erzählt mit einem Schmunzeln Daniela Wagner, die zurzeit hier Chefin ist.

Die Beratungsstellen findet man im Internet unter: www.drv-rlp.de.
Dort den Reiter „Services“ anklicken, dann „Kontakt und Beratung“, „Beratung vor Ort“. Ein Beratungstermin kann gebucht werden über: www.drv-rlp.de/beratung.