Wirtschaftministerin Anke Rehlinger (vorne, im grauen Jackett) im Kreis der Veranstaltungsteilnehmer.
Wirtschaftministerin Anke Rehlinger (vorne, im grauen Jackett) im Kreis der Veranstaltungsteilnehmer.



Die Rente wird digital

 

Im Rahmen einer „Digitalisierungs-Tour“ durch das Saarland besuchte Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Saarland und sprach mit Vertreterinnen und Vertretern der Belegschaft und der Geschäftsleitung über die gegenwärtigen Veränderungen. Die „Digitalisierungs-Tour“ bei verschiedenen Dienststellen und Betrieben im Saarland organisiert  der ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland. Digitalisierung, Arbeit 4.0 und der damit verbundene Wandel der Arbeitswelt sind wichtige Zukunftsthemen – auch für die DRV Saarland. 
Die Teilnehmer an der Veranstaltung  wurden vom Vorsitzenden des Vorstandes der DRV Saarland, Fabian Schulz, und der Geschäftsführerin, Stephanie Becker-Kretschmer, begrüßt.

 

Wandel der Arbeitswelt

Im Anfangsgespräch betonte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, dass sich durch die Digitalisierung die Arbeitswelt entscheidend wandeln werde. Neue Produkte, neue Produktionsmethoden und neue Dienstleistungen entstünden. Deshalb, so die Ministerin, sei es ihr wichtig, die Beschäftigten in den Veränderungsprozess aktiv mit einzubinden und an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Für sie gehe es bei der Tour vor allem darum,  gemeinsam mit den Betroffenen über Risiken und Chancen zu diskutieren und zu erfahren, welche Beteiligungsmöglichkeiten beim Wandel der Arbeitswelt genutzt werden könnten.
Mit dem Vortrag „Digitalisierung in der DRV – Umsetzung der Anforderungen des E-Government-Gesetzes“ wurde den Teilnehmern präsentiert, was Digitalisierung im Hause der DRV Saarland konkret bedeutet. Elektronisches Archiv, digitale Leistungsakte, frühes Scannen und Dokumentenworkflow – dies sind Schritte hin zu einer papierlosen Sachbearbeitung, die möglichst bis 2020 umgesetzt werden sollen. 
Nach den theoretischen Ausführungen  folgte ein Blick in die Praxis. Der Rundgang begann im Archiv mit der Besichtigung der Scanstationen.
Dort wurde die Ministerin mit der Besuchergruppe ausführlich über das Scannen von Akten und Poststücken informiert. Voraussetzung für die volldigitale Bearbeitung der Geschäftsvorgänge in der Leistungsabteilung ist das Scannen der in den Archiven lagernden Papierakten. Viele Millionen von Seiten wurden bereits digitalisiert.
 

Papierloses Büro

Wie heute schon papierlos in der Sachbearbeitung der DRV Saarland gearbeitet wird, demonstrierten gegen Ende des Rundgangs Mitarbeiter der Leistungsabteilung an ihrem Arbeitsplatz. Im anschließenden  Abschlussgespräch mit den Vertrauensleuten, dem Personalrat, der Geschäftsleitung und der Ministerin wurde deutlich, dass das Thema Digitalisierung bei der DRV Saarland bereits in die Praxis eingezogen ist, aber für ein reibungsloses Arbeiten mit elektronischen Akten noch viel zu tun ist.