Innovativ und familienbewusst

 

Daniel Büning ist 50 Jahre alt, Angestellter bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund in Berlin und alleinerziehender Vater. André Zachau ist 52, ebenfalls Vater, auch er arbeitet bei der DRV Bund. Beide engagieren sich im neu gegründeten Väternetzwerk. „Uns ist wichtig, dass wir Väter miteinander ins Gespräch kommen“, sagt André Zachau. Daniel Büning ergänzt: „Es geht darum, Erfahrungen auszutauschen, füreinander da zu sein. Aber auch, Freizeit gemeinsam zu verbringen. Wir organisieren Vorträge, Veranstaltungen oder gehen gemeinsam mit unseren Kindern einfach mal ein Eis essen.“ Das Väternetzwerk steht mit Netzwerken in anderen Unternehmen im Austausch. Dabei konnten die beiden feststellen: „Die DRV Bund ist schon ein besonders familienfreundlicher Arbeitgeber. Die Flexibilität, die wir hier vorfinden, gibt es sonst selten.“

Im Netzwerk sind 40 bis 50 Personen informell zusammengeschlossen. Wichtig sei, dass alte Rollenmuster hinterfragt und aufgebrochen werden, etwa was die Akzeptanz für die Rolle von Vätern anbetrifft. „Unsere Verantwortung für unsere Kinder hört nicht mit der Geburt auf, sondern fängt dann an“, so Büning.

 

„Die Flexibilität, die wir bei der DRV Bund haben, gibt es sonst selten.“

André Zachau, Mitgründer des Väternetzwerks bei der DRV Bund

 

Dass immer mehr Väter auch privat mehr Verantwortung übernehmen wollen, stellt auch Dr. Konstanze Schlegelberger fest, Leiterin der Stabsstelle Personal- und Führungskräfteentwicklung bei der DRV Bund. „Väter wollen bewusst Zeit mit ihren Kindern verbringen und sich dafür auch Elternzeiten nehmen. Wir als Arbeitgeberin unterstützen sie nach Kräften dabei.“ Etwa dadurch, dass Elternzeiten für Väter auch über die gesetzlich erlaubten Pflichtmonate hinaus möglich sind.

Engagierte Väter übernehmen Verantwortung, nicht nur bei der Arbeit, sondern auch privat: André Zachau und Daniel Büning beim Ausflug mit ihren Kindern.

Die DRV Bund versteht sich als Arbeitgeberin mit besonders familienfreundlichen Strukturen. Deshalb engagiert sie sich in Netzwerken, im Betriebsalltag mit Plattformen wie dem Väternetzwerk, mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, der Option, vom Homeoffice aus zu arbeiten und mit Betreuungsangeboten für Kinder in den Ferien. Ihre Strukturen lässt die DRV Bund von externen Gutachterinnen und Gutachtern evaluieren. Hierzu nimmt der Betrieb regelmäßig am „Fortschrittsindex Vereinbarkeit“ beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil. Jedes Jahr wird neu überprüft, ob Ziele erreicht wurden oder welche Maßnahmen noch ergriffen werden können, um dem Anspruch der innovativen und familienbewussten Unternehmenskultur gerecht zu bleiben.

Die DRV Bund ist außerdem Netzwerkpartnerin beim Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“, einer Initiative des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Hier werden die Leitlinien einer modernen Arbeitsorganisation entwickelt, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in allen Lebensphasen mehr Optionen bei der Arbeits- und Lebensgestaltung zu geben. Das Netzwerk ist bundesweit die größte Plattform für Arbeitgeber zu diesem Thema.
Die DRV Bund kommt dabei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weit entgegen – auch Wünschen nach noch flexibleren Arbeitsmodellen. „Ein Sabbatical etwa ist bei uns recht problemlos umzusetzen“, sagt Dr. Schlegelberger. Bei diesem Modell kann Arbeitszeit angespart werden, die dann in eine längere Freizeit umgewandelt wird. So lassen sich Ferien mit den Kindern verlängern. Andere machen sich den Traum von der Weltreise wahr.

Mehr zur Familienpolitik der Deutschen Rentenversicherung Bund unter: t1p.de/Vereinbarkeit-Beruf-Familie

„Netzwerke fördern den Zusammenhalt.“

Dr. Konstanze Schlegelberger, Leiterin der Stabsstelle Personal- und Führungskräfteentwicklung, DRV Bund

Warum ist der DRV Bund die Vereinbarkeit von Beruf und Familie so wichtig?
Niemand soll mehr vor der Entscheidung stehen müssen: Beruf oder Familie. Eltern und pflegende Angehörige sehen sich häufig immensen Herausforderungen der Vereinbarkeit von privaten und beruflichen Verpflichtungen gegenüber. In Zeiten des Fachkräftemangels hat dieser Aspekt eine hohe wirtschaftspolitische Bedeutung. Mit dem Angebot einer guten Work-Life-Balance können wir als attraktive Arbeitgeberin punkten und gleichzeitig das Arbeitskräftepotenzial bestmöglich nutzen.

Warum fördert die DRV Bund betriebliche Netzwerke?
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ohne soziale Einbindung und Gruppenzugehörigkeit bleibt eines unserer Grundbedürfnisse unerfüllt. Mehr noch, soziale Isolation kann das Risiko teils erheblicher Gesundheitsprobleme steigern. Gleichzeitig leben und profitieren wir alle vom Austausch mit anderen. Die Zugehörigkeit zu einem betrieblichen Netzwerk schafft persönliche Berührungspunkte und fördert in Zeiten der Neuen Medien reale, zwischenmenschliche Beziehungen. Das stärkt auch die Loyalität gegenüber der DRV Bund als Arbeitgeberin. Also eine Win-win-Situation.

Zu welchem Thema würde Ihnen persönlich noch ein Netzwerk fehlen?
Die Möglichkeiten sind vielfältig und bieten jede für sich viel Potenzial. Wichtig wäre aus meiner Sicht ein Netzwerk aus erfahrenen Mitarbeitenden und Neulingen, um das essenzielle „alte“ Wissen zu erhalten, oder eine Art BuddyProgramm für neue Kolleginnen und Kollegen, gerade wenn diese noch keine Erfahrungen im Verwaltungsumfeld haben. Da die Netzwerke von Eigeninitiative leben und auch eine kulturstiftende Wirkung haben, stärken sie ein positives und vielfältiges Arbeitsumfeld, was ich nur begrüßen kann.