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Wie groß ist Ihre „Mental Load“?

Wer denkt in Ihrer Familie an Geburtstage, Einladungen oder Kinderbetreuung? Testen Sie, wie viel der Kümmerarbeit bei Ihnen liegt.

Darum sollten Sie diesen Artikel lesen:

Lesen Sie diesen Artikel, um herauszufinden, wie viel „Mental Load“ Sie tragen und wie Sie die Aufgabenverteilung in Ihrer Familie besser gestalten können. Der Selbsttest hilft Ihnen, die Last der Kümmerarbeit sichtbar zu machen

Text: Kira Brück
Altersvorsorge
01/2026

1. Sie liegen manchmal nachts wach und gehen durch, was am nächsten Tag alles für die Familie organisiert werden muss. 

Ja.

Nein.

2. Sie überlegen sich einen Essensplan für die Woche und schreiben den Einkaufszettel. 

Ja.

Nein.

3. Sie haben im Kopf, wann Wäsche gewaschen, aufgeräumt und geputzt werden muss, und Sie koordinieren überwiegend, wer was erledigt. 

Ja.

Nein.

4. Sie haben auf dem Schirm, wer wann Geburtstag hat, und Sie denken ans Gratulieren, Kartenschreiben und an Geschenke. Die Organisation von Familienfeiern oder Kindergeburtstag ist überwiegend Ihre Aufgabe. 

Ja.

Nein.

5. Banken, Versicherungen, Telefonanbieter: Sie vergleichen in der Regel die Tarife, kennen Kündigungsfristen und Kreditlaufzeiten. 

Ja.

Nein.

6. Die Urlaubsplanung beruht auf Ihrer Initiative: Sie wissen, wann die Schulferien sind, recherchieren Destinationen und buchen den Urlaub. 

Ja.

Nein.

7. Sie kümmern sich meistens um Arzt- und Vorsorgetermine ebenso wie um anstehende Impfungen. 

Ja.

Nein.

8. Brotdose, Wasserflasche, Sportzeug, Hausaufgabenheft: Sie kontrollieren an den meisten Tagen, ob die Kinder alles haben, wenn sie in Richtung Kita oder Schule aufbrechen. 

Ja.

Nein.

9. Sie organisieren überwiegend die Spielverabredungen Ihrer Kinder, begleiten sie zu Hobbys wie Sport oder Musik und koordinieren die Betreuung.

Ja.

Nein.

10. Sie sind überwiegend für die Fahrräder oder das Auto verantwortlich. Sie haben Inspektionen, Reparaturen und Reifenwechsel auf dem Schirm. 

Ja.

Nein.  

Der Selbsttest basiert auf dem „Mental-Load-Test“ von Jo Lücke (vgl. Seite 28).

Auswertung

Mehr JA:

Sie tragen viel Verantwortung und Ihre To-do-Liste ist lang. Vielleicht ist das richtig für Sie und Ihre Partnerschaft. Falls nicht, könnten Sie sich einmal mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin zusammensetzen und sichtbar machen, an wie viele Aufgaben Sie denken und was Sie alles organisieren. Die Aufteilung der „Mental Load“ muss nicht zwingend hälftig sein. Zunächst einmal geht es darum, dass die Kümmerarbeit gesehen und wertgeschätzt wird. Im zweiten Schritt kann ein Paar dann überlegen, wie und ob „Mental Load“ anders aufgeteilt werden soll.

Mehr NEIN:

Es gibt bei Ihnen ein Familienmitglied, das eine Menge organisiert und an alles Wichtige denkt. Haben Sie darüber schon einmal offen gesprochen? Vielleicht passt die derzeitige Aufteilung zu Ihrer Partnerschaft. Falls Sie aber spüren, dass sich Unzufriedenheit breitmacht, könnten Sie sich einmal mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner zusammensetzen und besprechen, wie man Aufgaben neu verteilen könnte. Es muss nicht immer 50 : 50 sein. Aber es ist schon ein wichtiger erster Schritt, wenn die Kümmerarbeit gesehen und wertgeschätzt wird.