Mein persönlicher Beitrag für die Gesellschaft
Mehr als 300 Frauen und Männer engagieren sich ehrenamtlich für die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland. Doch auch die Mitarbeitenden des Rentenversicherungsträgers selbst sind ehrenamtlich tätig. Vier von ihnen stellen wir hier vor.
Der Artikel lohnt sich, weil er zeigt, wie Menschen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement das Leben anderer bereichern und Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen.
Grit Rudolf
Referatsleiterin Rechtsbehelfe in Leipzig
In meiner hauptamtlichen Tätigkeit bei der Rentenversicherung geht es vor allem theoretisch zu. Nach Arbeitsende engagiere ich mich als Ausgleich im Verein Wolfsträne e. V. in Leipzig. Gemeinsam mit meiner Labradordame Emma begleite ich Kinder nach dem Verlust eines Elternteils.
Die ausgebildete Therapiehündin ist bei den Kindern als Seelentrösterin und Zuhörerin sehr beliebt. Direkt angesprochen auf die eigene Situation, können viele Kinder ihre Gefühle nicht in Worte fassen. Bei einer gemeinsamen Gassi-Runde fällt es leichter, über den Verlust und die Trauer zu sprechen.
Mich beeindruckt es zu sehen, wie wir ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit Empathie, Geduld und Vertrauen es schaffen, dass die kleinen Seelen gestärkt ein Stückchen ins Leben zurückkommen. Dass sie dadurch lernen, die Trauer zuzulassen, über sie zu reden, den erlebten Verlust als Teil ihres Lebens anzunehmen und damit klarzukommen. Deshalb bedeutet mir diese Tätigkeit auch so viel.
Michaela Thiel
Beraterin im Auskunfts- und Beratungsdienst Annaberg-Buchholz
Seit 30 Jahren bin ich Übungsleiterin im TSV 1847 Buchholz, in der Abteilung Aero Gym. Der Verein besteht aus mehr als 500 Mitgliedern. Ich bin eine von zehn Trainerinnen, die unter anderem Rücken-, Muskeltraining, Step-Aerobic und einen saisonalen Walking-Kurs anbieten.
1994 bin ich in den Verein eingetreten, weil ich etwas für mich machen wollte. Zusammen mit einem Team sind wir damals als Showgruppe bei Faschings-, Weihnachtsfeiern oder auf Stadtfesten und Modenschauen aufgetreten. Sogar bei den Deutschen Meisterschaften in Teamaerobic waren wir mit dabei. Zwei Jahre später wurde ich dann Übungsleiterin.
Mein Ehrenamt ist ein schöner Ausgleich zu meinem Beruf als Beraterin im Auskunfts- und Beratungsdienst. Ich finde es toll, Leute vom Sofa hochzuholen und sie zu animieren, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Aber auch der Austausch und das Bewegen ist für mich Motivation. Gleichzeitig halte ich mich mit den Kursen fit, nicht nur körperlich, sondern auch geistig.
Stefan Aey
Reha-Fachberater in Bautzen
Seit zwölf Jahren engagiere ich mich als stellvertretender Vorsitzender im Kirchenrat unserer Gemeinde Meuselwitz-Reichenbach in der Oberlausitz. Gemeinsam mit zehn weiteren Ehrenamtlichen und unserem Pfarrer kümmern wir uns unter anderem um die Organisation unseres Gemeindelebens und die Restaurierung unserer Kirche und des Geläuts. Auch für die hauptamtlich Beschäftigten unserer Gemeinde sind wir verantwortlich. Zum 350. Jahrestag der Wiedereinweihung unserer St. Johanneskirche haben wir vor zwei Jahren eine Festwoche organisiert. Besonderer Höhepunkt war das erste gemeinsame Läuten unserer neuen Glocken. Zum Festgottesdienst waren auch Bischof Dr. Christian Stäblein und Ministerpräsident Michael Kretschmer geladen. Die Anerkennung, aber auch die positive Resonanz der Gemeindemitglieder motivieren mich bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Durch die Möglichkeit, bei der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland zeitlich flexibel und im Homeoffice zu arbeiten, kann ich meinen Beruf und mein Ehrenamt gut vereinbaren.
„Durch die Möglichkeit, zeitlich flexibel und im Homeoffice zu arbeiten, kann ich meinen Beruf und mein Ehrenamt gut vereinbaren.“
Stefan Aey, Reha-Fachberater bei der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland
Sven Uwe Hoßbach
Fachtutor Kundenservice in Halberstadt
In meiner Freizeit engagiere ich mich für den Verein M.A.DE. for Kids und leiste so einen kleinen Beitrag für die Gesellschaft. Die mehr als 100 Mitglieder lieben Metal-Musik und sammeln Spenden für Kinder und Jugendliche in Not. Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem Kampf gegen Krebs.
Wir organisieren verschiedene Benefizveranstaltungen, darunter Metal-Konzerte, aber auch Kinder- und Sommerfeste, Halloween- und Silvesterfeiern. Der Großteil unserer Spenden geht an das Elternhaus am Universitätsklinikum Magdeburg. In dieser Einrichtung – nur wenige Fußwegminuten von der Kinderklinik entfernt – können Eltern krebskranker Kinder wohnen, solange ihr Kind im Universitätsklinikum behandelt wird.
Wir sind ein ungewöhnlicher, bunter Haufen – und genau das macht die Vereinsarbeit so besonders für mich. Vom Schüler bis zur Rentnerin, aus vielen Bereichen der Gesellschaft kommen wir zusammen. Jeder hat seine eigene Art, aber uns eint, dass wir ein weiches Herz haben.
TIPP
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