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Sozialwahl bald digital

Die Deutsche Rentenversicherung hat die Weichen für die Zukunft gestellt: Die Selbstverwaltung macht Online-Wahlen möglich.

Ein junger Mann mit Vollbart arbeitet konzentriert an einem Laptop. Das Foto wurde durch eine Glasscheibe aufgenommen, in der sich Bücherregale und die Umgebung spiegeln.
Darum sollten Sie diesen Artikel lesen:

Erfahren Sie, wie Sie künftig bequem digital mitbestimmen können und was die Online-Wahl sowie die „Friedenswahl“ für Ihre Altersvorsorge bedeuten.

Rente
02/2026

Viele Versicherte und Rentner können bei den Sozialwahlen 2029 auch elektronisch wählen. Nach einer Gesetzesänderung dürfen Sozialversicherungsträger, die eine Urwahl durchführen, ihren Versicherten und Rentnern neben der „klassischen“ Briefwahl auch eine Online-Wahlmöglichkeit anbieten. Über die konkrete Umsetzung entscheiden die jeweiligen Selbstverwaltungen der Sozialversicherungsträger. Die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund hat dafür bereits eine Satzungsänderung beschlossen. 

Die Online-Wahl ist ein zukunftsweisendes Projekt, mit dem mehr Menschen für demokratische Mitbestimmung gewonnen werden sollen. Ihre Einführung ist ein Schritt für mehr Bürgernähe und ein wichtiger Baustein der digitalen Modernisierung der Verwaltung. Die digitale Stimmabgabe ist eine anspruchsvolle Aufgabe, denn sie muss hohe technische, organisatorische und sicherheitsrelevante Anforderungen erfüllen. Gleichzeitig bietet sie Chancen: Niemand müsste in Zukunft noch zum Briefkasten gehen. Besonders jüngere Wähler können digital besser erreicht und die Wahlbeteiligung erhöht werden. 

Die regionalen Rentenversicherungsträger und die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See haben in der Vergangenheit die Besetzung ihrer Vertreterversammlung zumeist per Wahl ohne Wahlhandlung ("Friedenswahl") bestimmt. Das bedeutet: Die Gesamtzahl der Kandidaten stimmt mit der Anzahl der zu vergebenden Mandate überein.

Weitere Informationen unter:  
t1p.de/DRV-Sozialwahl-digital