Gut vorbereitet in den Ruhestand
Wie steht es um die Rente? Warum sich ein frühzeitiger Blick auf die eigene Altersvorsorge lohnt.
Der Artikel zeigt, warum es sich lohnt, frühzeitig die eigene Altersvorsorge zu prüfen. Er erklärt verständlich, wie sich mögliche Rentenlücken erkennen und passende Vorsorgemöglichkeiten finden lassen.
Die gesetzliche Rente bleibt für die meisten Menschen die wichtigste Einnahmequelle im Alter. Sie ist das Fundament der Altersvorsorge in Deutschland. Doch oft reicht sie allein nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern. Deshalb stützt sich die Altersvorsorge auf drei Säulen: die gesetzliche Rente, die betriebliche Altersversorgung und die private Vorsorge. Wie stark jede dieser Säulen trägt, hängt vom eigenen Berufsleben, vom Einkommen und von den persönlichen Lebensplänen ab.
Zur betrieblichen Altersversorgung gehören zum Beispiel Betriebsrenten oder Entgeltumwandlungen über den Arbeitgeber. Bei der privaten Vorsorge setzen viele Menschen auf klassische private Rentenversicherungen, Fonds- oder ETF- Sparpläne, Wohneigentum oder andere langfristige Sparformen. Auch die geförderten Riester- oder Rüruprenten zählen zur privaten Altersvorsorge. Hier wird es durch Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen neue Produkte geben. Welche Lösung passt, hängt immer von der persönlichen Lebenssituation, den finanziellen Möglichkeiten und den eigenen Zielen ab.
Viele Menschen fragen sich irgendwann: Reicht meine Rente später aus? Muss ich zusätzlich vorsorgen? Und wenn ja: Wie viel eigentlich?
Genau hier setzt die Deutsche Rentenversicherung Nord an. „Unsere Expertinnen und Experten beraten kostenlos und anbieterneutral zur Altersvorsorge. In einem persönlichen Altersvorsorgegespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre individuelle Situation. Verständlich, ohne Fachsprache und ohne Verkaufsinteressen“, erläutert Sebastian Bollig von der Deutschen Rentenversicherung Nord. Gute Altersvorsorge beginnt nicht mit komplizierten Finanzprodukten. Zunächst braucht es dafür einen klaren Blick auf die eigene Zukunft.
Die Rentenlücke kennen
Wer in den Ruhestand geht, hat meist weniger Geld zur Verfügung als während des Berufslebens. Die gesetzliche Rente fällt in der Regel niedriger aus als das bisherige Einkommen. Gleichzeitig sinken viele Ausgaben nicht im gleichen Maß. Miete, Lebensmittel, Energie oder Freizeit kosten weiterhin Geld.
Die Differenz zwischen den monatlichen Ausgaben und den Einnahmen im Alter nennt man Rentenlücke. Wie groß diese Lücke ausfällt, ist sehr unterschiedlich. Wer lange gearbeitet hat, zusätzlich vorsorgt oder Wohneigentum besitzt, startet oft entspannter in den Ruhestand. Andere müssen genauer rechnen.
Die gute Nachricht: Niemand muss dafür Finanzprofi sein. Schon ein Überblick über die eigenen Ansprüche hilft im ersten Schritt entscheidend weiter. Viele Menschen unterschätzen außerdem, wie stark kleine zusätzlich angesparte Beiträge über viele Jahre wirken können.
Kostenlose Beratung nutzen
„Viele Menschen wünschen sich beim Thema Altersvorsorge vor allem eines: Orientierung. Genau dafür gibt es das Beratungsangebot der Deutschen Rentenversicherung“, sagt Sebastian Bollig. „Unsere Fachleute erklären verständlich, welche Ansprüche bereits bestehen, wie sich Versorgungslücken erkennen lassen und welche Möglichkeiten zusätzlich infrage kommen. Neutral, kostenlos und auf die persönliche Situation zugeschnitten.“
Die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert nach dem Umlageverfahren. Die Beiträge der heutigen Beschäftigten finanzieren die Renten der aktuellen Generation im Ruhestand. Weil die Menschen älter werden und gleichzeitig weniger junge Menschen nachkommen, verändert sich das Verhältnis zwischen Beitragszahlenden und Rentenbeziehenden.
„Das bedeutet nicht, dass die gesetzliche Rente unsicher ist“, betont Sebastian Bollig. Sie bleibt eine verlässliche und staatlich garantierte Grundlage. Wer seinen Lebensstandard im Alter halten möchte, sollte jedoch möglichst früh ergänzend vorsorgen. Dabei gilt: Schon kleine Beträge können auf lange Sicht viel bewirken. Entscheidend ist oft nicht die Höhe der monatlichen Einzahlung, sondern der frühe Start. Denn über viele Jahre kann der Zinseszinseffekt das Ersparte deutlich wachsen lassen.
„Viele Menschen wünschen sich beim Thema Altersvorsorge vor allem eines: Orientierung.“
Sebastian Bollig, DRV Nord
Inflation nicht vergessen
Ein weiterer Punkt spielt bei der Altersvorsorge eine wichtige Rolle: die Inflation. Steigen die Preise, verliert Geld mit der Zeit an Kaufkraft. Für denselben Betrag können Personen später weniger kaufen als heute.
Gerade bei langen Zeiträumen macht sich dieser Effekt bemerkbar. Deshalb lohnt es sich, die eigene Vorsorge regelmäßig zu prüfen. Das gilt sowohl für die gesetzliche Rente als auch für private Vorsorgeangebote. Denn diesem Kaufkraftverlust sollte ein Zugewinn bei den angesparten Beträgen fürs Alter entgegenstehen.